Eine Woche vor Ostern schon haben Hildegard Eberle, vier andere Frauen und der Mesner die Kalvarienbergkapelle von Spinnweben befreit und gründlich durchgefegt. Schon seit sechs oder vielleicht sieben Jahren, Eberle ist sich da nicht ganz sicher, ist es Aufgabe des katholischen Frauenbundes, das kleine Gotteshaus für die bevorstehenden Feiertage herzurichten. Damals gab es keinen Mesner, und jemand musste einspringen. So erzählt Eberle das am Telefon.
BrauchtumOrt des Innehaltens
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Nur über Ostern ist die Kapelle auf dem Kalvarienberg in Altomünster geöffnet. An diesen vier Tagen pilgern Gläubige zu dem kleinen Gotteshaus, um der Leiden Jesu zu gedenken. Einige steigen die heilige Stiege im Inneren sogar auf Knien hinauf.
Von Jacqueline Lang, Altomünster

Ostern:Um Himmels Willen
Jedes Jahr zu Ostern bauen freiwillige Helfer in der Kirche Sankt Valentin im kleinen Hirtlbach unter Schwerstarbeit ein sechs Meter hohes "Heiliges Grab" auf, nur um es einen Tag später wieder wegzuräumen. Über die Auferstehung eines uralten Brauches.
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