Podiumsdiskussion:"Ich weiß nicht, ob diese Entwicklung noch zu stoppen ist"

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Peter Heller (vorn) vom "Runden Tisch gegen Rassismus" mit Philipp Seitz und Hendrik Cremer. Per Bildschirm zugeschaltet ist der Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz von der CDU. (Foto: Toni Heigl)

Auf Einladung des Runden Tisches gegen Rassismus diskutieren Experten, was man gegen das Erstarken des Rechtsextremismus tun kann. Viele der aktuellen Strategien bewerten sie als untauglich.

Von Helmut Zeller, Dachau

Die Lage ist ernst - und sie könnte bald hoffnungslos sein, wenn keine wirksame Antwort auf die AfD gefunden wird. Darum geht es am Dienstagabend bei der Veranstaltung des "Runden Tisches gegen Rassismus" unter der drängenden Frage "Was tun gegen den Rechtsruck?" Es ist höchste Zeit. Die Autoren der Studie "Jugend in Deutschland 2024" haben in diesen Tagen ein alarmierendes Umfrageergebnis veröffentlicht: 22 Prozent der Unter-30-Jährigen würden bei einer Bundestagswahl die AfD wählen; im Vorjahr waren es noch zwölf Prozent.

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