Bildung:"Mit einem 17-Jährigen kann man ganz anders über Faust reden"

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Für die Abiturprüfungen in der Turnhalle des Josef-Effner-Gymnasiums messen Schulleiter Peter Mareis (links) und Hausmeister Manfred Puschner den Abstand zwischen den Tischen nach. (Foto: Toni Heigl)

Der letzte G8-Jahrgang schreibt derzeit sein Abitur. Rektor Peter Mareis ist froh, dass das verkürzte Schulsystem bald Geschichte ist. Doch wer in diesem Jahr durch die Prüfungen rasselt, wird in vielen Fällen die Schule wechseln müssen.

Von Anna Schwarz, Dachau

Mit dem Meterstab messen Lehrkräfte und Hausmeister den Abstand zwischen den Schultischen, kleben Nummern darauf, hieven Beistelltische heran: Die Turnhalle des Josef-Effner-Gymnasiums Dachau verwandelt sich in diesen Tagen zu einem Prüfungsraum - für einen ganz besonderen Abiturjahrgang. Denn an diesem Donnerstag werden dort die letzten Absolventen des achtjährigen Gymnasiums ihr Deutsch-Abi schreiben, die schriftliche Französisch-Prüfung war bereits am Montag. Insgesamt 360 Schülerinnen und Schüler treten an den drei Landkreisgymnasien zum Abitur an. Doch wer in diesem Jahr nicht zur Reifeprüfung zugelassen wird oder durchfällt, kommt in eine sonderbare Lage: Er oder sie muss unter Umständen die Schule wechseln. Christoph Strödecke, Schulleiter des Gymnasiums Markt Indersdorf (GMI), sagt deshalb: "Wir werden unseren Abiturienten in diesem Jahr noch mal extra die Daumen drücken".

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