A8 bei SulzemoosImprovisierter Schwertransport

In einen Kleintransporter passt viel hinein, doch manchmal wird das Fahrzeug dann zu schwer. So wie im Fall eines Möbeltransports, den die Polizei nun auf der A8 gestoppt hat (Symbolfoto).
In einen Kleintransporter passt viel hinein, doch manchmal wird das Fahrzeug dann zu schwer. So wie im Fall eines Möbeltransports, den die Polizei nun auf der A8 gestoppt hat (Symbolfoto). Stephan Rumpf

Polizei stoppt einen Kleinlaster mit zweieinhalb Tonnen Möbeln an Bord – viermal mehr, als für dieses Fahrzeug zulässig wäre.

SZ bei Google bevorzugen

In einem Haushalt sammelt sich oft vieles an, was spätestens dann zur Herausforderung wird, wenn ein Umzug ansteht. Zwei Möbelpacker haben am Freitag versucht, diese Herausforderung auf eine nicht ganz ungefährliche Weise anzugehen: Gut zweieinhalb Tonnen Möbel hatte ihr Kleinlaster geladen, den eine Streife der Verkehrspolizei Fürstenfeldbruck auf der A8 bei Sulzemoos gegen 11.45 Uhr aus dem Verkehr gezogen hat.

Denn eigentlich hätte das Fahrzeug höchstens eine Ladung von 500 Kilogramm transportieren dürfen, schreibt die Polizei in ihrem Bericht – der durchaus anerkennend vermerkt: „Die gesamte Ladefläche des Kleintransporters wurde optimal ausgenutzt.“ Beim Wiegen ergab sich dann eine Überladung von mehr als zwei Tonnen. Der 35-jährige Fahrer und sein Beifahrer arbeiten laut Polizei für Umzugsunternehmen. Sie hätten die Möbel von München etwa 520 Kilometer weit nach Rheinland-Pfalz bringen sollen.

„Der Auftraggeber wird in diesem Fall seine Möbel vermutlich nicht ganz pünktlich erhalten“, heißt es weiter im Bericht, denn die Polizei legte den improvisierten Schwertransport still. Die Möbel wurden am frühen Abend auf mehrere Ersatzfahrzeuge umgeladen. Sowohl den Fahrer, als auch den Inhaber des Umzugsunternehmens erwarten empfindliche Geldstrafen. Kostenlos gab es die Belehrung, dass Kleintransporter wegen der geringen Zuladung als Möbelwagen ungeeignet sind.

© SZ/wkb - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Kleine Museen
:Wenn Motten die Ausstellungsstücke auffressen

Zu wenig Geld, zu wenig Platz und schlechte Lagerbedingungen – diese Probleme haben viele kleinere Museen. Ein Besuch Nina Möllers, die in Dachau eigentlich eine neue Sammlung zur Industriegeschichte aufbauen sollte und nun den Mangel in den bestehenden Häusern verwalten muss.

SZ PlusVon Gregor Schiegl

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: