Mobbing„Ich war immer froh, wenn die Pause vorbei war“

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Leonardo Benini in seinem Büro im zehnten Stock in München. Hier arbeitet er mit seinem Kindheitsfreund Alexander Wolters an einer App, die Kinder vor digitaler Gewalt schützen soll.
Leonardo Benini in seinem Büro im zehnten Stock in München. Hier arbeitet er mit seinem Kindheitsfreund Alexander Wolters an einer App, die Kinder vor digitaler Gewalt schützen soll.
Sophie-Luise Gartmann

Als Kind wurde Leonardo Benini gemobbt und hat es niemandem erzählt, nicht einmal seinen Eltern. Heute ist er 23 Jahre alt und will mit einer App verhindern, dass andere Kinder damit allein bleiben müssen.

Von Sophie-Louise Gartmann

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Es gibt Kinder, die akribisch den Zeiger der Uhr verfolgen, bis der Pausengong klingelt. Leonardo Benini hingegen hasste ihn. Der Unterricht, sagt er, war sein sicherer Ort: geregelter Ablauf, eine Lehrkraft, die aufpasst und dazu Stoff, der ihn ohnehin interessierte. Aber dann kam die Pause. „Ich war immer froh, wenn die Pause vorbei war“, sagt er. „Da wusste ich nie genau, wo ich mich hinstellen soll.“

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