Piano-Jazz:Bis die Tasten glühen

Piano-Jazz: Marco Mezquida spielt Musik von magisch reiner Schönheit.

Marco Mezquida spielt Musik von magisch reiner Schönheit.

(Foto: Mireia Miralles)

Mit Craig Taborn und Marco Mezquida spielen gleich hintereinander zwei herausragende Pianisten in der Unterfahrt.

Zwei der maßgeblichen Pianisten des internationalen Jazz geben sich in der Unterfahrt die Klinke in die Hand. Zunächst präsentiert sich am Dienstag der aus Detroit stammende Craig Taborn solo. Der 53-Jährige gehört seit drei Jahrzehnten zu den verwegensten Vertretern seiner Zunft. Bekannt wurde er an der Seite des Saxofonisten James Carter, danach spielte er vorwiegend bei progressiven und experimentellen Gleichgesinnten wie Mat Maneri, Roscoe Mitchell, Gerald Cleaver, Dave Binney, Tim Berne oder Chris Potter, bevor er sich auf seine eigenen Projekte konzentrierte. Seit 2011 erscheinen seine Alben vorzugsweise beim Münchner Label ECM, auch das dort zuletzt erschienene "Shadow Plays" ist eine Solo-Einspielung.

Klaviermusik völlig anderer Art, eher dem europäischen Impressionismus verpflichtet, oft von magischer, reiner Schönheit, erklingt dann tags darauf beim Spanier Marco Mezquida, 2022 der letzte Gewinner des BMW Welt Jazz Awards. Dieses Konzert ist freilich bereits ausverkauft.

Craig Taborn, Di., 28. Nov.; Marco Mezquida Trio, Mi., 29. Nov., jeweils 20.30 Uhr, Unterfahrt, Einsteinstr. 42, www.unterfahrt.de

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