bedeckt München 24°

Coronavirus:Polizei räumt Supermarkt

110 Kunden sollen dort am Samstag gleichzeitig eingekauft haben. In der Schlange vor dem Supermarkt hielten die Wartenden den Mindestabstand nicht ein.

Die Polizei hat am Samstag einen Supermarkt in Berg am Laim geräumt, weil dort aus ihrer Sicht zu viele Menschen gleichzeitig eingekauft hatten. Etwa 110 Personen waren laut Polizei in dem Geschäft, etwa 70 weitere Kunden warteten vor der Tür. Sie hielten sich nicht an den Mindestabstand und drängten in den Supermarkt.

Nach der Räumung vereinbarte die Polizei mit dem Geschäftsführer, dass künftig höchstens 15 Personen gleichzeitig in den Supermarkt dürfen. Laut Polizei ist das Personal dafür zuständig, dass die Kunden den Mindestabstand in der Warteschlange einhalten. Der 22-jährige Geschäftsführer wurde angezeigt.

Insgesamt hat die Polizei von Samstagmorgen bis Sonntagmorgen mehr als 6400 Kontrollen in Stadt und Landkreis München durchgeführt. Sie zeigte 303 Verstöße an, wovon 291 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

© SZ.de/baso
Ansturm auf Supermärkte an Karsamstag

Einkaufen am Karsamstag
:"Wie Ostern und Weihnachten zusammen"

Große Supermärkte in München erleben vor Ostern einen Ansturm. In Pandemie-Zeiten haben einige Geschäfte Mühe, der langen Schlangen Herr zu werden.

Von Anna Ernst

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite