Corona-Krise:"Irgendwann fällt einem die Decke auf den Kopf"

Lesezeit: 4 min

In Quarantäne: Elisabeth Huber

"Ich fand die Vorstellung völlig absurd, dass ich jetzt auch infiziert sein könnte", sagt Elisabeth Huber.

(Foto: Catherina Hess)

Elisabeth Huber ist wegen des Verdachts auf eine Coronavirus-Infektion in Heimquarantäne. Am Telefon berichtet sie von einem Leben auf 16 Quadratmetern, der Sorge vor dem finalen Testergebnis und ihrem Tagesablauf.

Interview von Ekaterina Kel

Elisabeth Huber, 31 Jahre alt und Promotionsstudentin, sitzt seit mehr als einer Woche in Quarantäne. Alles, was ihr zunächst an Raum zur Verfügung stand, war ein 16 Quadratmeter großes Zimmer. Sie teilt sich eine WG in Haidhausen mit vier Mitbewohnern, die möglichst keinen Kontakt zu ihr haben sollen. Seit Mittwochabend weiß sie nun, dass ihr Corona-Test negativ ausgefallen ist. Seitdem darf sie wieder aus ihrem Zimmer, bleibt aber auf Anweisung des Gesundheitsamts weiter in Quarantäne in der Wohnung. Der Corona-Test kann zwar schon Viren nachweisen, wenn ein Mensch noch gar keine Symptome verspürt - es kann aber trotzdem passieren, dass jemand, der heute virusfrei getestet wird, ein paar Tage später doch Viren verbreitet. Deswegen werden alle Kontaktpersonen grundsätzlich noch ein zweites Mal getestet gegen Ende der Inkubationszeit von 14 Tagen. Huber wurde am Donnerstagnachmittag deswegen zum Drive-in-Test abgeholt. Erst das Ergebnis dieses zweiten Tests wird ihr Gewissheit verschaffen.

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