Schüler und Corona"Sie haben Angst"

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Im Lockdown blieben die Kinder zu Hause. "Es fehlt die Struktur, es fehlt der direkte Kontakt zu Mitschülern und Lehrern", sagt Ärztin Rogler-Franken.
Im Lockdown blieben die Kinder zu Hause. "Es fehlt die Struktur, es fehlt der direkte Kontakt zu Mitschülern und Lehrern", sagt Ärztin Rogler-Franken. imago images/Fotostand

Wie sehr Kinder unter der Pandemie leiden, sieht die Ärztin Gudrun Rogler-Franken jeden Tag. Depressionen, Ess- und Angststörungen haben zugenommen. Sie sagt: Wir haben den Kindern zu viel Verantwortung aufgebürdet.

Interview von Martina Scherf

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Gudrun Rogler-Franken leitet eine Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie in München und ist Erste Vorsitzende des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendpsychiater in Bayern. Gemeinsam mit Kollegen hat sie schon vor Wochen einen offenen Brief an die Staatsregierung unterzeichnet, in dem sich die Ärzte für eine Öffnung der Schulen aussprechen und vor massiven Folgen der Isolation der Kinder warnen.

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