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Coronavirus in München:Aktuelle Meldungen und Informationen

Cornavirus - M¸nchen

Corona-Drive-in-Teststation auf der Theresienwiese in München

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Amts- und Landgericht verhandeln jetzt online

Über zwei Monate war die Gerichtsbarkeit fast vollständig lahmgelegt - zumindest was öffentliche Verhandlungen anbelangt. Nun werden geeignete Fälle virtuell verhandelt.

Regen stoppt Demonstranten

Dunkle Wolken über der Theresienwiese, starker Wind, schließlich ein kräftiger Platzregen - die für Samstagnachmittag geplante Demonstration gegen die Infektionsschutz-Maßnahmen wurde kurz vor Beginn abgesagt.

Allein und gelassen im Museum

Touristen fehlen, nur wenige Besucher gleichzeitig sind erlaubt - viele Attraktionen der Stadt lassen sich gerade extrem entspannt erleben.

Corona macht den Radweg frei

Auf fünf größeren Straßen soll eine Autospur gesperrt und für Fahrradfahrer reserviert werden - darüber entscheiden nächste Woche die Stadträte. Die Stadt spricht von "Handlungsdruck" wegen der Virus-Pandemie.

Den Nerv getroffen

Das Sozialreferat hat kurz nach dem Beginn der Corona-Beschränkungen ein Servicetelefon gestartet. In sieben Wochen haben 7000 Münchner nach Hilfe gesucht - oder einfach nur nach einem offenen Ohr.

Genossenschaft erhöht Miete in Corona-Zeiten

Um gut drei Prozent soll die Miete in mehr als 3300 Genossenschafts-Wohnungen in und um München steigen - mitten in der Krise. "Wir haben auch kein schlechtes Gewissen deswegen", sagt der Vorstand der Genossenschaft - und erklärt warum.

Autohändler sind besorgt über Absatz

Frühjahrszeit, das heißt auch: Autofrühling. Doch auch das ist in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie anders. Warum Münchens Händler trotzdem eine Kaufprämie für Neuwagen ablehnen - und was sich stattdessen gut verkauft.

Reifeprüfung im Zeichen von Corona

Trotz geklauter Aufgaben und Corona-Regeln: Für 1200 Münchner Gymnasiasten beginnen die Abschlussprüfungen. Für Schüler und Lehrer geht es vor allem um Fairness.

Therme Erding möchte bald wieder öffnen

Der Geschäftsführer hat bereits ein Hygienekonzept erstellt. Doch derzeit gibt es weder einen Stufenplan für Bäderbetriebe noch eine Infektionszahl, ab der Lockerungen befürwortet werden.

Ein ganz anderes Biergarten-Gefühl

Seit Montag dürfen die Bayern wieder in die Biergärten. Wer eine Maß im Freien trinken will, muss zuerst ein Formular ausfüllen und statt Geselligkeit gibt es Absperrgitter.

Schulbetrieb soll schrittweise anlaufen

Zusammen mit Kultusminister Michael Piazolo hat Ministerpräsident Söder am Montag eine Schule in München besucht - und dabei seine Entscheidung untermauert, den Unterricht schrittweise wieder aufzunehmen. "Es darf kein verlorenes Schuljahr sein", betonte der Ministerpräsident.

Kinder und Jugendliche leiden besonders unter der Krise

Gerade junge Menschen fühlen sich durch die Corona-Pandemie stark eingeschränkt. Dass sie andere Bedürfnisse haben als Erwachsene, wird oft übersehen.

Zahl der Neuinfektionen niedrig wie lange nicht

Die Stadt meldete am Montag nur sechs Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden mit Sars-CoV-2.

Langsam werden die Schläuche knapp

Fahrradgeschäfte erleben während der Corona-Pandemie einen Ansturm. Neben dem Verkauf sind besonders Reparaturen gefragt. "Man glaubt kaum, was die Leute an Rädern alles aus ihrem Keller ziehen."

Paulaner im Tal insolvent

"Ja, so ist es, ich hab' keine Gäste mehr, ich hab' kein Geld mehr, kein Garnix." Das erste Münchner Traditionswirtshaus muss wegen der Corona-Krise schließen. Das Paulaner-Wirtshaus besteht seit 1524.

Giftnotruf verzeichnet in Corona-Zeiten mehr Anrufe

Vor allem Eltern wählen häufiger den Notruf, weil ihre Kinder auf Entdeckungstour in der Wohnung waren und Desinfektionsmittel getrunken haben. Die Experten können meist beruhigen und einfache Ratschläge geben.

Willkommenes Geld aus Berlin

Oberbürgermeister Dieter Reiter begrüßt den vom Bund geplanten Rettungsschirm für Kommunen. Unter anderem bei der Gewerbesteuer muss die Stadt mit deutlich niedrigeren Einnahmen durch die Corona-Krise rechnen.

Kritik an Ticket-Vergabe beim Tierpark

Inhaber von Jahreskarten monieren das neue Online-Vergabesystem von Eintrittskarten. Das Kontingent an Null-Euro-Tickets sei schon bis Mitte Juni vergriffen. Der Zoo verteidigt das Prozedere, zeigt aber auch Entgegenkommen.

Wurde an Covid 19 erkranktem Flüchtling zu spät geholfen?

Die Anwältin, die den 35-jährigen Flüchtling vor dessen Tod vertrat, wirft den Behörden Versäumnisse vor und hat Strafanzeige wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung und unterlassene Hilfeleistung gestellt. Es geht um die Frage, ob dem Afghanen rechtzeitig geholfen wurde und ob die Hygienemaßnahmen ausreichend waren.

Der ideale Demo-Platz

Strenge Auflagen und ein weitgehender Einsatz der Polizei: Die Proteste gegen die Pandemie-Beschränkungen am Samstag auf der Theresienwiese blieben friedlich (Video). Das infektiöse Gedrängel gab es diesmal vor allem außerhalb der Demo.

Ein Prosit der Ungemütlichkeit

Am Montag dürfen Biergärten und die Freischankflächen von Speiselokalen wieder öffnen - aber nur bis 20 Uhr. Die staatlichen Auflagen sind streng, viele Wirte tun sich damit schwer.

Wie eine rechte Straßenbewegung das demokratische Zusammenleben gefährdet

Mit der Liebe zum Grundgesetz ist es bei vielen Aktivisten nicht weit her - Rechtsextreme und Verschwörungstheoretiker wollen die Stimmung nutzen. Auf den Kundgebungen vor zwei Wochen an unterschiedlichen Plätzen in der Stadt nahmen beispielsweise neben einem Dutzend AfD-Abgeordneter auch der Rechtsextremist Karl Richter teil, der bis vor Kurzem für die "Bürgerinitiative Ausländerstopp" im Stadtrat gesessen hatte; außerdem eine Gruppe rechter Hooligans und ein Pegida-Aktivist mit Verbindungen zur gewaltbereiten Gruppe "Wodans Erben".

"Ein Kind ist kein Mitarbeiter"

Viele Arbeitsblätter, wenig persönlicher Kontakt zu Lehrern und ein enormer Zeitaufwand für die Betreuung - das sind die Erfahrungen von Grundschul-Eltern nach den ersten Wochen Home Schooling.

Wie reagiert die Stadt auf bevorstehende Großdemo?

Am Samstag wollen wieder zahlreiche Menschen gegen die Corona-Maßnahmen der Politik demonstrieren. 10 000 Menschen wurden vom Veranstalter angekündigt, 1000 hat die Stadt zugelassen. Sind die staatlichen Akteure dieses Mal besser vorbereitet als in der vergangenen Woche, als 3000 Menschen ohne Abstand zu halten demonstrierten?

Supermärkte kommen mit Online-Bestellungen kaum hinterher

In Corona-Zeiten scheuen viele den Gang ins Geschäft und wollen stattdessen Lieferdienste nutzen - doch die sind oft ausgebucht. Doch es gibt auch andere Möglichkeiten, einen Bring-Service zu finden. Auf www.getfoodly.com etwa kann man deutschlandweit schauen, wer im Umkreis noch freie Lieferkapazitäten hat.

München erlaubt Parkplatz-Kneipen

Von Montag an dürfen Restaurants wieder öffnen. Dort müssen aber größere Abstände zwischen den Tischen eingehalten werden. Damit der Verlust für Gastwirte nicht so hoch ausfällt, will die Stadt München Ausnahmen für Freischankflächen erlauben. Nehmen Wirte sie wahr, könnten künftig Tische und Stühle in Bereichen auftauchen, die dafür bisher tabu waren.

Stadtrat beschließt als Oktoberfest-Alternative den "Sommer in der Stadt"

Statt der Wiesn sollen Schausteller mit kleinen, dezentralen Veranstaltungen unterstützt werden. An vielen Orten könnten einzelne Stände oder kleinere Fahrgeschäfte aufgebaut werden.

München kündigt schärferen Kurs bei Demos an

Am Samstag wollen auf der Theresienwiese 10 000 Teilnehmer gegen die Corona-Beschränkungen protestieren. Verstöße gegen Abstandsregeln und andere Auflagen sollen nun strikter geahndet werden.

Weiterhin Vorsicht oder mehr Lockerungen? Das meinen die Münchner

Die Geschäfte sind wieder geöffnet und immer mehr Beschränkungen wegen Corona werden gelockert. Trotzdem werden die Proteste gegen die Maßnahmen lauter. Stimmen zur aktuellen Situation in der Videoumfrage.

Großdemo mit 10 000 Personen auf der Theresienwiese angekündigt

Am Samstag erwartet die Stadt München Tausende Teilnehmer bei einer Demonstration gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Gleichzeitig kündigte sie ein hartes Vorgehen bei Verstößen an.

Wie sich die Corona-Krise in der JVA Stadelheim auswirkt

Die Pandemie hat im Gefängnis Stadelheim zu einer Verschärfung der Haftbedingungen geführt, Besuche und Ausgänge sind gestrichen. Manche Verurteilte können allerdings auf eine Verschiebung ihres Haftantritts hoffen.

Damit Covid-19-Patienten in Würde sterben können

Sechs Teams der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) für die Stadt München und die Landkreise München und Ebersberg haben sich zusammengetan. Sie wollen Patienten eine umfassende Palliativversorgung in den eigenen vier Wänden oder einem Pflegeheim bieten. Gerade bei Covid-19 kann sich der Zustand älterer Patienten sehr schnell verschlechtern.

Bessere Luft durch weniger Autos in München

Der Verkehr auf der Landshuter Allee ist seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen um rund 30 Prozent zurückgegangen. In der Luft befinden sich dort statt der üblichen 61 Mikrogramm Stickstoffdioxid nur noch 45 Mikrogramm. Auch an anderen Messpunkten in der Stadt gehen die Schadstoffe in der Luft zurück. Wie sehr das allerdings mit der Corona-Pandemie zu tun hat, ist fraglich: Die Werte sinken bereits seit längerem.

So wirkt sich Corona auf die Münchner Immobilienpreise aus

Trotz leicht gesunkener Nachfrage durch die Pandemie sind Immobilien in München noch nicht günstiger geworden. Der Immobilienverband DeutschlandSüd schätzt, dass auch eher die Nachfrage wieder steigen wird, ehe die Preise sinken. Worauf sich Kaufinteressenten künftig einstellen müssen.

Die Behörden waren gewarnt

Vor der Demo auf dem Münchner Marienplatz hatten Experten auf eine "sehr dynamische Straßenbewegung" hingewiesen, die von Rechtsextremen instrumentalisiert werde. Auch der Innenminister räumt ein, dies sei bekannt gewesen.

Münchner Kliniken kehren zur Normalität zurück

Nach Wochen im Notfallbetrieb dürfen Krankenhäuser wieder geplante Operationen vornehmen - solange die Zahl der Corona-Fälle nicht erneut ansteigt. Manche Häuser kämpfen mit hohen Verlusten (SZ Plus).

Ein Hauch von Oktoberfest für München

Ein fraktionsübergreifender Antrag im Stadtrat soll Budenbesitzern Flächen in der Stadt einräumen. Das Wirtschaftsreferat ist begeistert - und reichert den Antrag noch mit weiteren Ideen an.

"Wir haben eingekauft zu jedem Preis"

Axel Fischer ist Geschäftsführer der München-Klinik. Ein Gespräch über die erste Welle der Corona-Pandemie, die Schwächen des Gesundheitssystems und darüber, warum es auch in Zukunft keinen Normalbetrieb mehr geben wird (SZ-Plus).

Viele Eltern müssen trotz Kita-Schließung zahlen

Der Freistaat hat zwar angekündigt, mit rund 170 Millionen Euro Eltern, deren Kinder wegen der Corona-Krise nicht in die Kita gehen können, von April bis Juni von den Kita-Gebühren zu befreien. Die Träger erhielten hierfür pauschal Geld und sollten im Gegenzug keine Elternbeiträge mehr erheben. Doch der Betrag reicht vielen privaten und freien Träger in München nicht aus, die Pauschalen decken die Kosten nicht.

Strikte Auflagen ohne Wirkung

Polizei und Kreisverwaltungsreferat wollen künftig verhindern, dass Demos wie am Samstag aus dem Ruder laufen können. Am Wochenende hatten 3000 Menschen eng an eng und oft auch ohne Mundschutz gegen die Corona-Beschränkungen demonstriert. Die Organisatoren kündigen bereits neue Kundgebungen an.

Abwarten und Fieber messen

Nach den Corona-Lockerungen bilden sich vor einigen Kaufhäusern in der Innenstadt lange Warteschlangen. In den Läden wird auf die Einhaltung der Abstandsregeln geachtet, dazu gehören auch Einbahn-Markierungen am Boden und getrennte Ein- und Ausgänge. Die Händler treibt bei aller Freude die Sorge vor neuen Schließungen um.

Schmerzhaft wird es erst später

Die Stadt München muss sparen, weil wegen der Corona-Krise massive Steuerausfälle drohen: Die Verwaltung bekommt weniger neue Stellen, Bauprojekte sollen abgespeckt werden. Doch das ist nur der Anfang.

"Es ist noch nicht so viel, was wir erreicht haben"

Wolfgang Guggemos ist Infektiologe und leitet am Schwabinger Krankenhaus die Sonderisolierstation. Seit Januar behandelt er beinahe täglich Covid-19-Patienten. Die Lockerungen betrachtet er mit Sorge.

"Wir wollen gerade in der Krise an der Seite der Menschen sein"

Sieben Wochen, nachdem das bayerische Innenministerium den Zugang zu Asylunterkünften verboten hat, dürfen Sozialarbeiter dort wieder Flüchtlingskinder und Jugendliche betreuen.

"Der Umsatz ist gleich null"

Reisebüros trifft die Coronakrise besonders heftig. Die Kunden wollen nicht mehr buchen, sondern nur noch ihr Geld zurück.

Neue Masken-Regeln auf den Märkten

Zum wiederholten Mal ändern sich die Corona-Regeln auf den Münchner Lebensmittelmärkten.

Ohne Maske, ohne Abstand

In mehreren deutschen Großstädten haben am Wochenende Menschen gegen die Corona-Beschränkungen demonstriert. In München waren es 3000. Zum Teil verstießen sie gegen die Abstandsregeln. Aufgelöst wurde der Protest von der Polizei nicht - "um eine Eskalation zu vermeiden".

Münchner Forschungen gegen das Coronavirus

Mehrere dutzend Studien und Forschungsprojekte beschäftigen sich in München mit Möglichkeiten zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Manche setzen dabei auf den Einsatz von Antikörpern, andere wie das Tropen-Institut führen umfangreiche Testreihen durch, um die Dunkelziffer der Infizierten näher bestimmen zu können.

Initiative will Schulen bei Digitalisierung helfen

Die Initiative Bildungsbooster unterstützt Münchner Schulen, ihre Arbeit zu digitalisieren. Sie bietet Lehrerinnen und Lehrer Hilfe an, wenn sie technisches Neuland betreten - zum Beispiel durch Fortbildungen per Webinar.

Erste Sportarten werden wieder zugelassen, manche Vereine atmen auf

An der Regattastrecke in Oberschleißheim freuen sie sich, dass sie von Montag an wieder rudern dürfen, Kinderturnen oder Fußballtraining bleiben verboten: Wie die gut 700 Münchner Sportvereine mit der Corona-Krise umgehen, weshalb sie bislang keine Existenznöte haben und warum manche doch über eine zermürbende Perspektivlosigkeit klagen.

Wie der Corona-Krisenstab des Roten Kreuzes in München arbeitet

Seit Anfang März hat das Bayerische Rote Kreuz einen Corona-Krisenstab, seine Mitarbeiter kommen aus dem ganzen Freistaat. Sie kümmern sich um die Situation in Pflegeheimen ebenso wie um die Ausstattung von Sanitätern mit Schutzkleidung. Um genügend Platz zu haben, ist der Krisenstab in leere Firmen-Büroräume im Münchner O2-Tower gezogen.

Kinobetreiber zwischen Hoffen und Harren

Kinos bleiben trotz aller anderen Lockerungen weiterhin geschlossen. Es gibt zwar Hilfs- und Solidaritätsaktionen, doch die Branche befürchtet, dass das Licht in etlichen Sälen nie mehr angeht. Bundesweit geht der Hauptverband Deutscher Filmtheater (HDF) davon aus, dass 2020 mit einem Minus von knapp 40 Millionen Besuchern zu rechnen sei. Es drohe eine "akute Insolvenzwelle", so der HDF.

Caritas fordert mehr Schutz für Flüchtlinge in Unterkünften

Zwischen der Caritas und der Regierung von Oberbayern ist eine Auseinandersetzung über den Umgang mit Asylbewerbern während der Corona-Epidemie entbrannt. Hintergrund ist der Tod eines Flüchtlings, der in einer staatlichen Unterkunft in Giesing untergebracht war und Ende April an dem Virus starb. Die Regierung müsse dafür Sorge tragen, dass Flüchtlinge in den Unterkünften besser geschützt werden, fordert Georg Falterbaum, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising. Der Kritik schließt sich auch der Ärztliche Kreis- und Bezirksverband München an. Die Regierung von Oberbayern reagiert mit Unverständnis auf die Kritik.

Mehr Platz für Fußgänger und Radler während der Pandemie?

Weil in Corona-Zeiten viel weniger Autos im Stadtzentrum unterwegs sind, fordern die Grünen per Eilantrag eine Neuordnung des Straßenraums. Andere Metropolen haben bereits entsprechend reagiert: Brüssel etwa hat die komplette Innenstadt in eine riesige Fußgänger- und Fahrradzone umgewandelt, für Fahrzeuge mit Ausnahmegenehmigung gilt Tempo 20, Berlin und andere deutsche Städte haben sogenannte Pop-Up-Radwege geschaffen.

Münchner Feuerwehr nimmt Corona-Song auf

Sarah Connor, die Vengaboys, Bono, Max Giesinger, die Kardiologen der Klinik Bogenhausen - und jetzt auch die Münchner Feuerwehr: Sie alle haben Corona-Songs aufgenommen. Die Feuerwehr beeindruckt mit ihrem Video und will ihren Song als Dankeschön an die Stadt verstehen.

Oktoberfest-Schausteller klagen über Corona-Probleme

Peter Bausch betreibt auf der Wiesn den "Top Spin No.1". Drei Minuten Schwindel, Kreischen, Glücksgefühl beschert sein Fahrgeschäft. Doch dieses Jahr steht nach der Absage der Wiesn und anderer Veranstaltungen alles still. Über die Probleme einer Schaustellerfamilie.

Viele Wirte von Kneipen und Bars fürchten die Pleite

Während Biergärten und Speiselokale bald wieder öffnen dürfen, müssen Bars und Kneipen geschlossen bleiben. Sie könnten möglicherweise aber ein Schlupfloch finden, indem sie Speisen mit anbieten.

Das Lachen auf den Spielplätzen ist zurück

Wochenlang waren die Spielplätze gesperrt. Jetzt sind sie wieder geöffnet, aber so richtig ausgelassen geht es dort noch nicht zu - viele Eltern sind lieber noch vorsichtig.

Kein Autokino auf der Theresienwiese

Ein Veranstalter hatte nach der Absage des Oktoberfests in diesem Jahr vorgeschlagen, ein Autokino auf der Theresienwiese einzurichten. Der zuständige Bezirksausschuss Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt hat das nun einstimmig abgelehnt.

Dok-Fest zeigt Filme ausschließlich online

Am Mittwoch startet das Dok-Fest München mit 121 Filmen aus 42 Ländern. Statt auf der Leinwand werden die Werke im Internet gezeigt. Das Ticket kostet 4,50 Euro pro Film, wer benachteiligte Partnerkinos unterstützen will, kann alternativ 5,50 Euro zahlen.

Biergärten dürfen bald wieder öffnen

Münchens Wirte bereiten sich auf die Rückkehr ihrer Gäste vor - auch wenn die Regeln für die schrittweise Wiedereröffnung viele Fragen offen lassen.

Betreiber sprechen von "russischem Roulette" in Münchens Altenheimen

Dort freuen sich die Bewohner schon auf die ersten Besucher am Wochenende - die Verantwortlichen sehen die Lockerungen aber kritisch.

Hier gibt es trotz Corona-Beschränkungen gutes Essen und Drinks

Bis die ersten Gäste wieder kommen dürfen, müssen die Wirte noch ein wenig Geduld haben. Viele von ihnen finden solange neue Wege - acht Tipps.

80 Personen bei Protesttanz am Stachus - Polizei greift ein

Die Aktivisten tanzten zu Wandergitarre und Gesang, bis die Polizei kam. Auch am Marienplatz mussten die Beamten anrücken - weil zu viele Menschen dort Yoga machen.

Gericht: Kita-Besuch gefährdet wegen Corona das Kindeswohl

Ein Vater klagt erfolgreich ein, dass seine kleine Tochter unter der Woche bei ihm sein muss, obwohl sie normal bei der Mutter lebt. Die arbeitet bei einem Zahnarzt, das Kind wurde betreut - zu gefährlich, so das Urteil aus München. Für das Mädchen und die Mutter hat sich durch diese "vorläufige Abänderung" der Umgangsregelung das komplette Leben verändert.

Corona-Infektion in Flüchtlingsunterkunft

In einer staatlichen Unterkunft ist ein Mann Anfang April schwer an Covid-19 erkrankt, ins Krankenhaus kam er aber erst nach Tagen - und starb dort. Seither fragen sich Bekannte des Mannes und der Münchner Flüchtlingsrat: Hätte sein Tod verhindert werden können, wenn ihm rechtzeitig geholfen worden wäre? Der Fall wirft Fragen auf.

Friseure dürfen wieder öffnen

Nach sechs Wochen Zwangspause dürfen Friseure nun wieder öffnen. Um die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten, gibt es einige Maßnahmen. Es herrscht Maskenpflicht. Kunden und Mitarbeiter müssen - außer beim Haareschneiden selbst - den Mindestabstand zueinander einhalten und Wartezeiten müssen vermieden werden. Die Friseurin Kerstin Bolz hat ihren Laden deshalb umgerüstet.

Wie das ABC-Abwehrkommando gegen Corona kämpft

Soldaten stellen auf dem Gelände der Bundeswehr-Universität in Neubiberg ein Desinfektionsmittel her, das in Behörden und Gesundheitseinrichtungen verwendet werden soll. Das THW übernimmt dann die Verteilung in ganz Bayern.

Impfgegner demonstrieren

Einige sorgen sich um ihre Freiheit, andere vor Corona-Impfungen: Bei Protesten in München geht es am ersten Mai-Wochenende zwar überwiegend friedlich zu, die Polizei hat dennoch einiges zu tun.

Luxus-Menüs zum Mitnehmen

Auf feine Gerichte muss man auch während der Corona-Krise nicht verzichten. Sogar Gourmetrestaurants bieten Menüs zum Abholen an oder liefern an die Haustür. Wir haben drei getestet.

Zurück in der Schule

Während die meisten noch zu Hause lernen müssen, besuchen die Abschlussjahrgänge in Bayern seit dieser Woche wieder den Unterricht vor Ort. Fünf Wiedereinsteiger berichten, wie sie die ersten Tage erlebt haben.

Wie Gottesdienste während der Corona-Krise ablaufen sollen

Mund-Nase-Schutz, Mindestabstand und Singen nur "in sehr reduzierter Form": Das Erzbistum München und Freising hat nun Details eines Schutzkonzepts bekannt gegeben.

Altenheime: Schutz wird zur Gefahr

Weil alte Menschen in der Corona-Krise besonders gefährdet sind, gilt seit einem Monat ein strenges Besuchsverbot. Der Zustand vieler Bewohner verschlechtert sich jedoch dadurch, warnt die Caritas.

Neuer Flufhafen-Chef: "Wir werden wieder volle Flughäfen sehen"

Auf das Jubeljahr 2019 folgt die Krise. Doch Münchens Flughafen könnte besser geschützt sein als andere, glaubt der neue Airport-Chef Jost Lammers.

Verwechslung in Klinik: Corona-Patientin zwei Tage für tot erklärt

Eine Corona-Patientin ist aufgrund einer Verwechslung in einer Klinik fälschlicherweise für tot erklärt worden. Zwei Tage lang sei ihre Familie davon ausgegangen, dass sie gestorben sei.

Museen, Bibliotheken, Tierpark - Stadtrat debattiert über weitere Lockerungen

Es ist ein wichtiger Schritt in Richtung eines normaleren öffentlichen Lebens trotz Corona: Von Montag an nimmt die Stadt den Parteiverkehr wieder auf, zumindest in eingeschränkter Form. So sind Behördengänge beim Kreisverwaltungsreferat nach Terminvereinbarung wieder möglich, und auch die Stadtinformation im Rathaus öffnet wieder. Viele Hoffnungen richten sich nun auf kommende Woche.

Schüler und Lehrer berichten von der ersten Woche im Unterricht

Während die meisten noch zu Hause lernen müssen, besuchen die Abschlussjahrgänge in Bayern wieder den Unterricht vor Ort. Fünf Wiedereinsteiger berichten, wie sie die ersten Tage erlebt haben.

Wie man in Corona-Zeiten eine Bombe entschärft

Bei S-Bahn-Bauarbeiten in Laim wurde womöglich eine Fliegerbombe gefunden. Am kommenden Sonntag soll sie entschärft werden - doch das wird kompliziert.

Pappschachteln voller zurückgegebener Karten

Rund 1400 Veranstaltungen wurden bei München-Ticket abgesagt - und das ist erst der Anfang. Doch es gibt auch Positives für die Branche: Hunderte Kunden verzichten freiwillig auf ihr Geld.

Darum häufen sich gerade die Beschwerden bei der Paketzustellung

In München und einigen umliegenden Landkreisen werden viele Päckchen und Pakete nicht mehr bei den Adressaten zugestellt. Stattdessen sollen Kunden ihre Pakete bei einer Sammelstelle selbst abholen. Die DHL begründet die Situation mit einer Überlastung und einem hohen Krankenstand beim Personal.

Die Bayerische Staatsbibliothek öffnet wieder

Die Bayerische Staatsbibliothek hat am Montag ihre Türen wieder für Publikum geöffnet. Zugänglich ist Bayerns größte Bibliothek allerdings nur mit einem einschränkenden Hygienekonzept. Lediglich 20 Personen gleichzeitig dürfen von Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr in das große Gebäude an der Ludwigstraße, das seine Nutzer meist kurz "Stabi" nennen. Und bis auf Weiteres sind nur die Ausgabe und Rückgabe im Erdgeschoss geöffnet.

Verkaufsverbot für bestimmte Geschäfte - eine rechtswidrige Regel, die trotzdem bleibt

Bayerns oberste Verwaltungsrichter erklären das Verkaufsverbot für Geschäfte nach Quadratmeterzahl für unzulässig. Söder kündigt nach Zögern Änderungen noch in dieser Woche an.

Home-Office im Hotelzimmer

Wer es daheim nicht mehr aushält, wechselt vom Home-Office ins Hotelzimmer. So haben die Betriebe wenigstens ein paar Gäste - und die werden umsorgt wie nie zuvor.

Zustände wie im Gefängnis

Durch die Corona-Krise spitzt sich die Lage in Unterkünften für Flüchtlinge und Obdachlose zu. Das Sozialpolitische Forum sieht Grundrechte "in höchstem Maße gefährdet".

Einkaufen wieder erlaubt

In der Stadt öffnen Blumenläden, Buchhandlungen und andere Geschäfte wieder ihre Türen. Die Einzelhändler sind erleichtert, auch wenn sie sich an viele Regelungen erst gewöhnen müssen.

Flughafen stoppt Abfertigung in Terminal 1

Von diesem Mittwoch an werden alle An- und Abflüge im Flughafen München im Terminal 2 abgefertigt.

Maximal 20 Personen gleichzeitig

Die Bayerische Staatsbibliothek darf wieder besucht werden. Allerdings sind nur wenige Bereiche geöffnet - und der Zugang ist streng reglementiert

Die große Pause ist vorbei

Damit die ersten Schüler an diesem Montag zurückkehren dürfen, müssen die Schulen ihren Alltag neu organisieren - mit Sicherheitsabstand, Seife und neuen Stundenplänen.

Nur mit Maske auf den Markt

Die Maskenpflicht gilt ab Montag nicht nur in öffentlichen Verkehrsmitteln und Läden, sondern auch auf den vier festen Münchner Märkten sowie den Wochen- und Bauernmärkten.

Zahl der neuen Hartz-IV-Anträge hat sich verfünffacht

Die Auswirkungen der Corona-Krise zeigen sich schon jetzt auch beim Jobcenter München. Vor allem Kurzarbeiter im Niedriglohnsektor und Selbstständige sind auf Hilfe angewiesen - das Jobcenter verzichtet auf die übliche Vermögensprüfung.

Mehr als 200 Personen am Gärtnerplatz

Trotz der derzeit geltenden Ausgangsbeschränkungen haben sich am Freitagabend mehr als 200 Personen am Gärtnerplatz versammelt. Wie die Polizei mitteilte, verließ ein Großteil der Personen beim Eintreffen der Beamten den Platz - zu Anzeigen kam es nicht.

Ein Danke der besonderen Art

Mit einer Lichtaktion bedanken sich die Stadt und zahlreiche Unternehmen bei Ärzten, Pflegern und den anderen Helfern in der Krise. Unter anderem das Stachus-Rondell und das Theater im Gärtnerplatz leuchteten am Freitagabend in der sonst so stillen Nacht.

Theresienwiese bald das größte Autokino der Stadt?

Nach der Absage des Oktoberfests blühen die Ideen, die Theresienwiese als Ausweichquartier für Theater, Konzerte und Filmkunst zu nutzen. Sicher vom eigenen Wagen aus, unter Einhalten aller Abstandsregeln.

Polizist stirbt an Covid-19

Der 57-jährige Beamte war in der Inspektion am Münchner Flughafen beschäftigt. Noch ist unklar, ob sich der Mann im Dienst mit dem Coronavirus angesteckt hat.

Geisterdemo auf leeren Stühlen

400 Stühle und ein Doppelbett vor der Feldherrnhalle: Die Münchner Gastronomen weisen mit einer Demo auf ihre schwierige Lage hin. Das wollen sie nun jeden Freitag wiederholen - bis sie wieder öffnen dürfen.

In München gibt es jetzt Blühbriefe per Post

Der Landesbund für Vogelschutz verschickt Tütchen mit Saatgut - damit es in der Stadt bald wieder wilde Ecken gibt. Einheimische Wildpflanzen sollen nun auf diesem Wege eine Chance in der Großstadt bekommen.

Warum eine längere Wiesn 2021 nicht so einfach machbar ist

Kaum ist das Oktoberfest für dieses Jahr abgesagt, wünschen sich Politiker eine Verlängerung für das Spektakel 2021. Was dafür alles nötig wäre.

Botschaften per Videostream und Fastenbrechen "to go" zm Ramadan in München

An diesem Freitag beginnt der Fastenmonat Ramadan - doch auch die Moscheen sind in der Corona-Zeit geschlossen. Als Alternative soll es auch hier Online-Angebote geben.

Maskenpflicht ist Problem für Gehörlose

Gehörlose lesen die Worte von den Lippen ab - die Maskenpflicht ist für sie ein Problem. Ein Gespräch mit der Expertin Cornelia von Pappenheim über Masken mit Sichtfenster und warum mehr Live-Dolmetscher im Fernsehen wichtig wären (SZ-Plus).

Wo sich in München nun Masken kaufen lassen

Eigentlich schneidert Sezai Polat Gardinen, doch nun hat er umgestellt auf Masken. Die sind heiß begehrt. Immer mehr kleine Läden in der Stadt reagieren mit Handarbeit auf die Krise.

Auswirkungen der Corona-Krise auf die Baubranche

Auf den Baustellen wird weiter gearbeitet, doch natürlich macht sich auch die Baubranche Sorgen. Die internationalen Lieferketten könnten zum Problem werden.

Oktoberfest 2020 abgesagt

Ministerpräsident Markus Söder und Oberbürgermeister Dieter Reiter haben das Oktoberfest im Herbst abgesagt - das Risiko sei zu groß. Vielleicht wird dafür im kommenden Jahr einfach länger gefeiert.

Sensor im Ohr soll Sterberate bei Corona-Patienten erheblich senken

Ein Stöpsel im Ohr soll die Sterberate bei Corona-Patienten um mindestens ein Drittel senken - das ist die Hoffnung von Georg Schmidt. Der Mediziner leitet eine neue Studie am Klinikum rechts der Isar. Dabei soll ein kleines Gerät die Vitalfunktionen von Infizierten überwachen

Wie sich Verkehrsbetriebe und Läden auf die Maskenpflicht vorbereiten

Die Münchner Verkehrsgesellschaft will für das Tragen von Masken werben, denn zu kontrollieren sei "ein Ding der Unmöglichkeit". Die Innenstadthändler hingegen fiebern der schrittweisen Öffnung entgegen.

Was Sportvereine und Fitnessstudios gegen den Stillstand tun

Der Bayerische Landessportverein rechnet mit rund 200 Millionen Euro Verlust durch die Corona-Krise. Neben den Sportvereinen sind auch Fitnessstudios von den Einschnitten betroffen. Manche Verantwortlichen versuchen nun, die Verluste mit kreativen Maßnahmen zu minimieren.

Baumärkte: Geöffnet mit Corona-Stopps

Nach vier Wochen Zwangspause rechneten viele mit einem Massenansturm auf die Baumärkte. Schlangen bildeten sich tatsächlich vor den Türen - das liegt aber vor allem an den neuen Regeln.

Zahl der Neuinfektionen in München sinkt

Am Montag meldet die Stadt 52 neue, offiziell bestätigte Fälle. Eine Woche zuvor waren es noch 156 neue Infektionen.

Tollwood-Sommerfestival abgesagt

Wegen der Corona-Krise fällt das Kulturfest im Sommer aus. Die Gesundheit der Besucher, Künstler, Mitarbeiter und Aussteller habe Priorität, sagte die Festivalleiterin.

Bars und Lokale stehen vor dem Aus

Die Initiative "Save Our Local Gastro" hat eine Umfrage unter mehr als 250 Münchner Gaststätten, Restaurants, Bars, Hotels und Clubs durchgeführt. Das Ergebnis: Viele Gastro-Betriebe sehen ziemlich schwarz für ihre Zukunft.

Sommersemester beginnt digital

Am 20. April fängt an den Münchner Universitäten das Sommersemester an. Es wird stattfinden - auch weil die Hochschulen entdecken, was im Internet alles möglich ist.

Münchner halten sich an Corona-Regeln

Die Polizei hat nach dem Wochenende Bilanz gezogen. Von Samstagmorgen bis Sonntagmorgen hat die Polizei in der Stadt und im Landkreis München mehr als 5300 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 283 Verstöße festgestellt, 259 davon betrafen die Ausgangsbeschränkungen. Einige größere Einsätze gab es dennoch.

Polizei appelliert an die Münchner

Ein Sprecher des Münchner Präsidiums erinnert daran, dass die unter der Woche verkündeten Lockerungen erst von Montag an gelten. Die Stadt meldet derweil 87 neue Corona-Fälle.

Schulen bleiben auch nach den Osterferien weitgehend geschlossen

Der Beschluss der Staatsregierung stößt bei den Münchner Schulen auf Zustimmung. Zugleich stehen sie vor Herausforderungen: Kinder müssen sich den Unterrichtsstoff weiter im Selbststudium aneignen.

Der Wiesn 2020 droht die Absage

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kann sich kaum vorstellen, dass das Oktoberfest 2020 stattfindet. Er will noch im April mit Oberbürgermeister Dieter Reiter eine Entscheidung treffen.

Daten von Apple: Grafik zeigt, wie sich die Straßen in München leerten

Seit Mitte März nutzen die Münchner viel seltener Karten-Apps, zeigen Zahlen von Apple-Mobilgeräten. Die Grafik zeigt die Kurve im Vergleich zu Mailand und London.

Weniger Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung in München

Bei den Corona-bedingten Kontrollen von Dienstag auf Mittwoch hat es laut Polizei nurmehr 86 Anzeigen gegeben. In 76 Fällen handelte es sich dabei um Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen. Am Mittwoch meldete die Stadt insgesamt 4820 Corona-Infektionen.

Genesener Corona-Patient spricht über die Krankheit

Erol Akbulut, 44, ist ein sportlicher Typ und hatte keine Vorerkrankungen - trotzdem erwischte ihn das Coronavirus heftig. Zwölf Tage verbrachte er auf der Intensivstation. Eine Geschichte über das Gesundwerden. (SZ Plus)

Ausbau des Münchner Nahverkehrs dauert wegen Corona länger

Mehr Busse und U-Bahnverbindungen, neue Trambahnen: Etliche Pläne der MVG könnten nun Corona zum Opfer fallen. Denn es fehlt an Fahrern, an Zügen und vor allem an Geld.

Hilfsangebote für Senioren: Wenn Michaela May und Elmar Wepper ans Telefon gehen

Wer ohnehin schon einsam ist, für den sind diese Wochen besonders hart. Der Verein Retla vermittelt nun Telefonpatenschaften für Senioren: Mehr als 200 Freiwillige haben sich gemeldet - und dienstags gibt es sogar prominente Zuhörer.

Corona-bedingte Polizeieinsätze in Neuhausen und Haidhausen

Trotz Ausgangsbeschränkung feierten acht Personen den 31. Geburtstag einer Frau mitten auf dem Gehweg in Neuhausen. In Haidhausen griff ein Jogger einen 62-jährigen Fußgänger an. Zudem hustete der Mann in Richtung des Seniors und rief "Corona, Corona". In beiden Fällen wurde die Polizei aktiv.

So geht es den Händlern auf dem Viktualienmarkt in der Krise

Keine Touristen, kein Gedränge: Für die Händler auf dem Viktualienmarkt sind die Zeiten schwierig - doch in der Krise erleben sie auch Überraschendes.

In dieser Klinik gibt es jetzt Zahnarzt-Sprechstunden per Video

Damit Patienten nicht unnötig in die Praxis kommen müssen, bietet eine Münchner Zahnklinik nun kostenlos virtuelle Sprechstunden an. Am Ende des Video-Chats gibt es drei mögliche Ergebnisse.

Sorge vor Corona in Flüchtlingsunterkünften

Mehrere Dutzend Ärztinnen und Ärzte appellieren an die Behörden, die Asylunterkünfte wegen der Corona-Pandemie stärker in den Blick zu nehmen. Die Regierung von Oberbayern beruhigt, obwohl sich die Zahl der Infizierten über Ostern fast verdoppelt hat.

Corona-Zahlen in München am Ostermontag

Die Stadt München hat mitgeteilt, dass die Zahl der Corona-Fälle am Ostermontag um 156 auf insgesamt 4615 bestätigte Infektionen gestiegen sei. 2240 der Betroffenen seien wieder geheilt.

Polizei löst Grillparty auf

Nach einem Hinweis beendeten die Polizisten die Feier im Innenhof eines Studentenwohnheims in Neuhausen. Alle Beteiligten erhielten eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Am Münchner Flughafen hört man jetzt die Spatzen zwitschern

Deutschlandweit ist der Flugverkehr wegen der Corona-Krise quasi zum Erliegen gekommen, auch am Münchner Airport. Dort finden nur noch fünf Prozent der regulären 1100 Starts und Landungen am Tag statt.

Polizei räumt Supermarkt

110 Kunden sollen dort am Karsamstag gleichzeitig eingekauft haben. In der Schlange vor dem Supermarkt hielten die Wartenden den Mindestabstand nicht ein.

Mehr als 300 Verstöße an Gründonnerstag in München

Es ist die bisher höchste Zahl an gröberen Verstößen an einem Werktag. Und das, obwohl Bayerns Innenminister die bis dahin verfolgte restriktive Linie etwas gelockert hatte.

Die Zahlen machen Hoffnung

Die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen ist in München spürbar zurückgegangen. Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs spricht von "einem großen Erfolg". Sie fürchtet dennoch, dass die Zahl der Todesfälle steigen wird.

Vandalismus: Schüler sprühen Parole gegen Robert-Koch-Institut

An einer Klinik in der Isarvorstadt prangt ein Spruch gegen die Gesundheitsbehörde des Bundes. Die Polizei schnappt zwei Jugendliche und spricht von einer linksideologischen Tat.

Andrang an mobiler Teststation geht zurück

Der Drive-in für Corona-Tests auf der Theresienwiese wird inzwischen weniger genutzt. Die mobile Teststation war für Corona-Verdachtsfälle eingerichtet worden. Insgesamt wurden auf der Theresienwiese mittlerweile mehr als 9000 Tests durchgeführt.

Klinik in Pasing öffnet wieder

Eine Woche lang herrschte an der Pasinger Helios-Klinik der Ausnahmezustand, weil eine unkontrollierte Verbreitung des Coronavirus unter Personal und Patienten befürchtet wurde. Nun ist das Krankenhaus wieder geöffnet. Doch die Mitarbeiter stehen zum Teil weiter unter Quarantäne.

Corona-Forschung: 660 Milliliter Blut als Waffe gegen das Virus

Wer eine Covid-19-Infektion überstanden hat und als geheilt gilt, kann womöglich Menschenleben retten: mit einer Blutspende. Die daraus gewonnenen Antikörper sollen die Krankheit bekämpfen.

Kritik an Bahn wegen zu voller Züge

Die Bahn hat wegen des Coronavirus ihr Angebot zurückgefahren. Verstärkerzüge fallen aus, statt dreispännigen Langzügen sind vor allem zweispännige Vollzüge unterwegs. Pendler ärgern sich: In den Stoßzeiten wird es in manchen Zügen eng.

Sanitätszelte statt Bierzelte

Ob das Oktoberfest trotz der Corona-Krise stattfinden kann, wird wohl Ende Mai entschieden. Momentan traut sich niemand, die Hiobsbotschaft schon jetzt zu verkünden: Ein Milliardenumsatz ginge den Bach hinunter.

Filmfest München wird abgesagt

Weil der internationale Festivalkalender kaum Lücken bietet und eine Verschiebung ins Internet kurzfristig nicht machbar ist, entfällt das Ereignis ersatzlos.

Nur wenige Lebensmittelläden öffnen auch am Sonntag

Wer Lebensmittel verkauft, darf neuerdings auch sonntags offen haben. Die wenigsten Geschäfte in München tun das aber auch. Eine Ausnahme ist der Burak Supermarkt in Obergiesing - sein Chef sagt, er mache das weniger wegen des Geschäfts, als wegen des Zusammenhalts.

Livestream statt Tanz im Harry Klein

Im Harry Klein stehen die DJs am Plattenteller und legen auf - obwohl auch der berühmte Elektroclub wegen der Corona-Krise dieser Tage geschlossen ist. Die Musik geht stattdessen per Livestream in die Wohnzimmer.

Kitas geschlossen: Viele Eltern bekommen Geld zurück

Die Stadt München hat entschieden, den Eltern die Kita-Gebühren zurückzuzahlen für jeden Tag, an dem die Einrichtungen zur Eindämmung des Coronavirus geschlossen bleiben. Für März bekommen Eltern nun drei Fünftel der bereits bezahlten Gebühren zurück, für April erhalten sie nach derzeitigem Stand 55 Prozent zurück. Private Träger tun sich damit schwer.

Genug Bier da, aber Wirte leiden unter der Schließung

Münchens Brauereien geben Entwarnung: Auch in der Corona-Krise werde genügend Bier produziert. Den Wirten kommen manche von ihnen bereits mit Pacht-Nachlässen entgegen.

Münchner Studie soll Aufschluss über Corona-Dunkelziffer geben

Das Tropeninstitut der Ludwig-Maximilians-Universität will in einer großen Studie herausfinden, wie viele Menschen tatsächlich bereits mit dem Coronavirus infiziert sind. In den kommenden Tagen sollen 4500 Münchner ausgewählt und auf Sars-CoV-2 getestet werden.

Oberbürgermeister Dieter Reiter ernennt Versorgungsarzt

Der Allgemeinmediziner Florian Vorderwülbecke soll künftig die Verteilung der Schutzkleidung mitregeln. Bayernweit schließen immer mehr Arztpraxen, weil sie keine Schutzausrüstung mehr haben oder weil sie einen Corona-Fall in der Belegschaft hatten.

Großbrauereien kommen ihren Wirten mit Pacht-Erlass entgegen

Wirte sind von der Corona-Pandemie schwer betroffen. Die Brauereien finden unterschiedliche Ansätze, um ihnen zu helfen.

Diebe klauen Masken und Handschuhe

Ein privater Pflegedienst in Obergiesing und ein Münchenstift-Altenheim in Schwabing sind bestohlen worden: Unbekannte haben aus den beiden Einrichtungen Einweghandschuhe, Desinfektionsmittel und Mundschutzmasken im Wert von mehreren hundert Euro entwendet. Im Freien hat die Polizei derweil mit zahlreichen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkungen zu tun.

Forscher entwicklen in Martinsried einen Corona-Schnelltest

Ein Münchner Unternehmen hat einen Corona-Test entwickelt, der innerhalb von 15 Minuten ein eindeutiges Ergebnis liefert. Spätestens im Juni soll der Test auf den Markt kommen.

Zwei Pflegestationen in München unter Quarantäne

Das Coronavirus breitet sich in immer mehr Altenpflegeheimen in München aus, und das trotz Besuchsverboten. Das Leonhard-Henninger-Haus im Westend und das Münchenstift-Haus Heilig Geist in Neuhausen sind akut betroffen.

10 000 Münchner Betriebe stellen Antrag auf Kurzarbeit

Bei der Agentur für Arbeit in München haben bis Ende vergangener Woche rund 10 000 Betriebe Anträge auf Kurzarbeit gestellt.

Pasinger Klinik stoppt Alltagsbetrieb

Das Helios Krankenhaus in Pasing stoppt alle stationären Aufnahmen, Verlegungen und Entlassungen. Auch die Notaufnahme ist betroffen.

Eltern betreuen Kinder lieber daheim

Die Notbetreuung für Kita- und Schulkinder wird nur in wenigen Fällen in Anspruch genommen. Und das, obwohl der Kreis der Berechtigten zuletzt mehrmals erweitert wurde.

283 infizierte Münchner sind wieder gesund

283 ehemals infizierte Personen, die jetzt wieder geheilt sind, meldete die Stadt am Dienstag. Viele Wissenschaftler gehen mittlerweile davon aus, dass diese Menschen zumindest für eine Zeitspanne von einigen Jahren gegen das Coronavirus immun sein sollten. Die Fallzahl der Infizierten steigt unterdessen stetig weiter. Die Stadt hat am Dienstag 198 neue Corona-Fälle bestätigt. Insgesamt sind nun 2699 Infektionen mit dem Virus in München gemeldet.

Bestandteile für Desinfektionsmittel aus dem Garchinger Forschungsreaktor

Die Entsalzungsanlage des Forschungsreaktors in Garching liefert Reinstwasser - das nimmt ein Moosburger Apotheker zur Herstellung von Desinfektionsmittel. Der Vorgang dauert eine Stunde, er kostet fast nichts. Die erste Lieferung ist allerdings schon verbraucht. Nun sollen am Donnerstag weitere 2000 Liter produziert und weiterverarbeitet werden.

Bewohner eines Münchner Pflegeheims mit Coronavirus infiziert

25 Bewohner und fünf Pflegekräfte des Evangelischen Leonhard-Henninger-Pflegeheims wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Das Virus ist vermutlich durch einen Pflegehelfer ins Haus gekommen, der in Barcelona war und danach wieder zum Dienst erschien.

Wo es gute Seifenmanufakturen in München gibt

Häufiges Händewaschen gehört in Corona-Zeiten zum Alltag. Viele kleine Münchner Firmen bieten besondere Seifen und Cremes, mit denen sich die Pflichtübung möglichst angenehm absolvieren lässt. Ein Überblick.

Stadtverwaltung im Homeoffice

Für die rund 42 000 Beschäftigten der Stadtverwaltung ist der reguläre Arbeitsplatz einer jüngsten Dienstanweisung zufolge derzeit die eigene Wohnung. Termine auf den Ämtern gibt es für Bürger nur noch in "nachgewiesenen Notfällen".

Münchner Kliniken rechnen mit starkem Anstieg an Intensivpatienten

Mit etwa 100 Covid-19-Patienten habe man "augenblicklich deutschlandweit die meisten" Infizierten behandelt, meldet die München Klinik. Die Auslastung der Krankenhäuser wird zwischen Gesundheitsreferat und mehr als 50 Kliniken in der Stadt abgestimmt.

Bis zu zehn Milliarden Euro Staatshilfe hat der Bund den Krankenhäusern zugesagt. Nadine Schmid-Pogarell, die Geschäftsführerin des Klinikums der Barmherzigen Brüder am Romanplatz, bezweifelt im SZ-Interview, dass das reichen wird.

Münchner Polizei zieht erste Bilanz

Mehr als 1600 Anzeigen haben Münchens Polizeibeamte ausgestellt - fast immer, weil gegen die Ausgangsbeschränkungen verstoßen wurde. Trotzdem ziehen die Beamten eine positive Bilanz.

Noch keine Pleitewelle bei Münchner Unternehmen

Die Corona-Krise macht der Wirtschaft schwer zu schaffen. Zu einer großen Pleitewelle kam es in München noch nicht - was allerdings nur am eilig geänderten Insolvenzrecht liegt.

Ausgangsbeschränkungen in München

Wegen des Coronavirus sollen die Münchner daheim bleiben, das ist vor allem an den Wochenenden eine Herausforderung. Wie das am ersten Wochenende der Ausgangsbeschränkungen geklappt hat - und wie am zweiten.

So nutzen Schwimmbäder die Zwangspause

Alle Bäder in der Stadt haben wegen des Coronavirus geschlossen. Trotzdem wird in den städtischen Hallenbädern gearbeitet, anfallende Reperaturen und turnusmäßige Wartungen vorgezogen. Und die Freibad-Saison wird auch schon vorbereitet.

Die Auswirkungen auf Kinder und Schüler

In ganz Bayern sind seit dem 15. März alle Schulen und Kindergärten geschlossen. Für Eltern, die in einer kritischen Infrastruktur arbeiten gibt es eine Notfallbetreuung. Auch die Abiturprüfungen sind wegen des Coronavirus verschoben worden. Eine Herausforderung für Eltern und Schüler - sechs Tipps, wie das Lernen zuhause gelingen kann.

Besuche in Altenheimen stark eingeschränkt

Für Senioren sind soziale Kontakte wichtig - aber in Zeiten des Coronavirus gefährlich. Deshalb dürfen manche im Altenheim gar keinen Besuch mehr empfangen. Wie sich die Münchner Altenheime vor Corona schützen.

Wie sich die Münchner Polizei in der Corona-Krise aufstellt

Ein einziger Corona-Fall genügt, um die Dienstpläne einer Polizeiinspektion durcheinander zu bringen. Das Münchner Polizeipräsidium reagiert darauf mit neuen Regeln - auch für Bürger.

Münchner Verkehrsgesellschaft hält den Betrieb aufrecht

Die Münchner Verkehrsgesellschaft reagiert auf die Corona-Krise mit einem leicht reduzierten Fahrplan - und trifft weitere Sicherheitsvorkehrungen.

Drive-In-Teststellen in München

In München können sich potenzielle Corona-Infizierte erstmals in einem "Drive-in" in der Bayernkaserne testen lassen. Betroffene entscheiden das allerdings nicht selbst - das Gesundheitsreferat kommt auf sie zu.

Eine zweite Corona-Teststation befindet sich auf der Theresienwiese. Dort sollen auch Verdachtsfälle getestet werden können, die nicht durch die Behörden zu einem Test aufgefordert wurden.

Neue Teststation für die "Helden des Alltags"

In Schwabing hat die dritte Münchner Drive-in- beziehungsweise Walk-through- Station für Tests auf das Coronavirus eröffnet. Sie steht ausschließlich Menschen in "systemrelevanten" Berufen zur Verfügung. Vorerst werden hauptsächlich Mitarbeiter des LMU-Klinikums getestet. Getestet wird, wer von seinem Betriebsarzt angemeldet wird - weil er zum Beispiel in Kontakt mit einem Erkrankten gekommen ist.

Viele Geschäfte ab 18. März geschlossen

Von Mittwoch, 18. März, an müssen alle Geschäfte schließen, die nicht dem täglichen Bedarf dienen. Welche Geschäfte in Bayern weiterhin offen sein dürfen, erfahren Sie hier. Wie es für Gastronomie und Handel in München weitergeht, wagt keiner vorherzusagen.

Münchner Justiz reagiert auf Corona-Krise

Auf die Corona-Krise reagieren die Gerichte in München unterschiedlich: Das Verwaltungsgericht setzt alle Verhandlungen komplett aus, bei anderen entscheiden die Richter selbständig, ob Sitzungen stattfinden oder nicht - ein Überblick. Das Münchner Strafjustizzentrum setzt auf verstärkte Personenkontrollen bei Besuchern.

Konzerte und Events in München abgesagt

Städtische und staatliche Bühnen werden nicht mehr bespielt, private Veranstalter müssen Programme absagen oder verschieben. Auch Feste im Freien und andere Versammlungen fallen aus - ein Überblick.

Maidult entfällt, Frühlingsfest wird verschoben

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf Volksfeste und Märkte aus. So müsse die Maidult in diesem Jahr entfallen, teilte die Stadt mit. Aus "organisatorischen Gründen" könne sie nicht verschoben werden. Die Jakobidult vom 25. Juli bis 2. August sowie die Kirchweihdult im Oktober würden weiter vorbereitet. Das Frühlingsfest auf der Theresienwiese soll indes verschoben werden, derzeit prüfe man einen Termin im Sommer.

Coronavirus und die Kirchen

Kirchen oder Moscheen dürfen, soweit sie geöffnet sind, nur alleine besucht werden. Gottesdienste finden im Moment nicht statt. Das Münchner Erzbistum hat mitgeteilt, dass es auch in der Kar- und Osterwoche keine Messen geben werde. Auch in der evangelischen Landeskirche rechnet man damit, dass an Ostern noch keine Gottesdienste gefeiert werden können. Als Ersatz will die katholische Kirche im Internet Messen übertragen, die Kardinal Reinhard Marx ohne Gläubige zelebriert. Marx kündigte zudem "mobile Gruppen von Seelsorgern" an, die bei Corona-Verdacht in Schutzkleidung Gläubige besuchen, um Krankenkommunion, Sterbesakramente und Sterbesegen zu spenden. Inzwischen haben bereits einige Münchner Kirchen ihre Gebete ins Internet verlagert. Eine Liste finden Sie hier.

Tafel und Caritas organisieren sich neu

Die Münchner Tafel verteilt Lebensmittel fortan nur noch in der Großmarkthalle, von Montag bis Samstag. Der Großmarkt stelle seine geräumige Fläche am Westtor dem Verein zur Verfügung, "um gesicherte Abstände zwischen den Tafelgästen, den Mitarbeitern und den Lebensmitteln zu gewähren", teilt der Verein mit.

Auch die Caritas organisiert ihre Lebensmittelausgaben neu. Sie gibt nun Lebensmittelgutscheine aus und unterstützt mit Bringdiensten, die den Einkauf notfalls bis zur Haustür bringen. Wer sich für die Einkaufshilfe engagieren will, kann sich bei den fünf Münchner Freiwilligenzentren melden, montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, 0800/000 5802, www.freiwilligenzentren-muenchen.de.

© SZ.de/van/amm/imei
Coronavirus - Grüne zu Corona-Beschlüssen

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:Corona-Lockerungen: Was sich ab Montag ändert

Das Leben für gestresste Eltern, Kinder, Wirte und Menschen mit pflegebedürftigen Angehörigen wird wieder ein Stück leichter. In München räumt die Polizei eine Wiese im Englischen Garten. Alle Entwicklungen im Newsblog.

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