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Coronavirus in München:Aktuelle Meldungen und Informationen

Cornavirus - M¸nchen

Corona-Drive-in-Teststation auf der Theresienwiese in München

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Kritik an Bahn wegen zu voller Züge

Die Bahn hat wegen des Coronavirus ihr Angebot zurückgefahren. Verstärkerzüge fallen aus, statt dreispännigen Langzügen sind vor allem zweispännige Vollzüge unterwegs. Pendler ärgern sich: In den Stoßzeiten wird es in manchen Zügen eng.

Sanitätszelte statt Bierzelte

Ob das Oktoberfest trotz der Corona-Krise stattfinden kann, wird wohl Ende Mai entschieden. Momentan traut sich niemand, die Hiobsbotschaft schon jetzt zu verkünden: Ein Milliardenumsatz ginge den Bach hinunter.

Filmfest München wird abgesagt

Weil der internationale Festivalkalender kaum Lücken bietet und eine Verschiebung ins Internet kurzfristig nicht machbar ist, entfällt das Ereignis ersatzlos.

Nur wenige Lebensmittelläden öffnen auch am Sonntag

Wer Lebensmittel verkauft, darf neuerdings auch sonntags offen haben. Die wenigsten Geschäfte in München tun das aber auch. Eine Ausnahme ist der Burak Supermarkt in Obergiesing - sein Chef sagt, er mache das weniger wegen des Geschäfts, als wegen des Zusammenhalts.

Livestream statt Tanz im Harry Klein

Im Harry Klein stehen die DJs am Plattenteller und legen auf - obwohl auch der berühmte Elektroclub wegen der Corona-Krise dieser Tage geschlossen ist. Die Musik geht stattdessen per Livestream in die Wohnzimmer.

Kitas geschlossen: Viele Eltern bekommen Geld zurück

Die Stadt München hat entschieden, den Eltern die Kita-Gebühren zurückzuzahlen für jeden Tag, an dem die Einrichtungen zur Eindämmung des Coronavirus geschlossen bleiben. Für März bekommen Eltern nun drei Fünftel der bereits bezahlten Gebühren zurück, für April erhalten sie nach derzeitigem Stand 55 Prozent zurück. Private Träger tun sich damit schwer.

"Bitte gehen Sie nicht in die Berge!"

Der Deutsche Alpenverein warnt ebenso wie die Polizei vor Wochenendausflügen in die Berge - trotz des schönen Wetters. Und an den Seen im Voralpenland greifen manche Gemeinden zu drastischen Mitteln.

Genug Bier da, aber Wirte leiden unter der Schließung

Münchens Brauereien geben Entwarnung: Auch in der Corona-Krise werde genügend Bier produziert. Den Wirten kommen manche von ihnen bereits mit Pacht-Nachlässen entgegen.

Münchner Studie soll Aufschluss über Corona-Dunkelziffer geben

Das Tropeninstitut der Ludwig-Maximilians-Universität will in einer großen Studie herausfinden, wie viele Menschen tatsächlich bereits mit dem Coronavirus infiziert sind. In den kommenden Tagen sollen 4500 Münchner ausgewählt und auf Sars-CoV-2 getestet werden.

Oberbürgermeister Dieter Reiter ernennt Versorgungsarzt

Der Allgemeinmediziner Florian Vorderwülbecke soll künftig die Verteilung der Schutzkleidung mitregeln. Bayernweit schließen immer mehr Arztpraxen, weil sie keine Schutzausrüstung mehr haben oder weil sie einen Corona-Fall in der Belegschaft hatten.

Großbrauereien kommen ihren Wirten mit Pacht-Erlass entgegen

Wirte sind von der Corona-Pandemie schwer betroffen. Die Brauereien finden unterschiedliche Ansätze, um ihnen zu helfen.

Diebe klauen Masken und Handschuhe

Ein privater Pflegedienst in Obergiesing und ein Münchenstift-Altenheim in Schwabing sind bestohlen worden: Unbekannte haben aus den beiden Einrichtungen Einweghandschuhe, Desinfektionsmittel und Mundschutzmasken im Wert von mehreren hundert Euro entwendet. Im Freien hat die Polizei derweil mit zahlreichen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkungen zu tun.

Forscher entwicklen in Martinsried einen Corona-Schnelltest

Ein Münchner Unternehmen hat einen Corona-Test entwickelt, der innerhalb von 15 Minuten ein eindeutiges Ergebnis liefert. Spätestens im Juni soll der Test auf den Markt kommen.

Zwei Pflegestationen in München unter Quarantäne

Das Coronavirus breitet sich in immer mehr Altenpflegeheimen in München aus, und das trotz Besuchsverboten. Das Leonhard-Henninger-Haus im Westend und das Münchenstift-Haus Heilig Geist in Neuhausen sind akut betroffen.

10 000 Münchner Betriebe stellen Antrag auf Kurzarbeit

Bei der Agentur für Arbeit in München haben bis Ende vergangener Woche rund 10 000 Betriebe Anträge auf Kurzarbeit gestellt.

Pasinger Klinik stoppt Alltagsbetrieb

Das Helios Krankenhaus in Pasing stoppt alle stationären Aufnahmen, Verlegungen und Entlassungen. Auch die Notaufnahme ist betroffen.

Eltern betreuen Kinder lieber daheim

Die Notbetreuung für Kita- und Schulkinder wird nur in wenigen Fällen in Anspruch genommen. Und das, obwohl der Kreis der Berechtigten zuletzt mehrmals erweitert wurde.

283 infizierte Münchner sind wieder gesund

283 ehemals infizierte Personen, die jetzt wieder geheilt sind, meldete die Stadt am Dienstag. Viele Wissenschaftler gehen mittlerweile davon aus, dass diese Menschen zumindest für eine Zeitspanne von einigen Jahren gegen das Coronavirus immun sein sollten. Die Fallzahl der Infizierten steigt unterdessen stetig weiter. Die Stadt hat am Dienstag 198 neue Corona-Fälle bestätigt. Insgesamt sind nun 2699 Infektionen mit dem Virus in München gemeldet.

Bestandteile für Desinfektionsmittel aus dem Garchinger Forschungsreaktor

Die Entsalzungsanlage des Forschungsreaktors in Garching liefert Reinstwasser - das nimmt ein Moosburger Apotheker zur Herstellung von Desinfektionsmittel. Der Vorgang dauert eine Stunde, er kostet fast nichts. Die erste Lieferung ist allerdings schon verbraucht. Nun sollen am Donnerstag weitere 2000 Liter produziert und weiterverarbeitet werden.

Bewohner eines Münchner Pflegeheims mit Coronavirus infiziert

25 Bewohner und fünf Pflegekräfte des Evangelischen Leonhard-Henninger-Pflegeheims wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Das Virus ist vermutlich durch einen Pflegehelfer ins Haus gekommen, der in Barcelona war und danach wieder zum Dienst erschien.

Wo es gute Seifenmanufakturen in München gibt

Häufiges Händewaschen gehört in Corona-Zeiten zum Alltag. Viele kleine Münchner Firmen bieten besondere Seifen und Cremes, mit denen sich die Pflichtübung möglichst angenehm absolvieren lässt. Ein Überblick.

Stadtverwaltung im Homeoffice

Für die rund 42 000 Beschäftigten der Stadtverwaltung ist der reguläre Arbeitsplatz einer jüngsten Dienstanweisung zufolge derzeit die eigene Wohnung. Termine auf den Ämtern gibt es für Bürger nur noch in "nachgewiesenen Notfällen".

Münchner Kliniken rechnen mit starkem Anstieg an Intensivpatienten

Mit etwa 100 Covid-19-Patienten habe man "augenblicklich deutschlandweit die meisten" Infizierten behandelt, meldet die München Klinik. Die Auslastung der Krankenhäuser wird zwischen Gesundheitsreferat und mehr als 50 Kliniken in der Stadt abgestimmt.

Bis zu zehn Milliarden Euro Staatshilfe hat der Bund den Krankenhäusern zugesagt. Nadine Schmid-Pogarell, die Geschäftsführerin des Klinikums der Barmherzigen Brüder am Romanplatz, bezweifelt im SZ-Interview, dass das reichen wird.

Münchner Polizei zieht erste Bilanz

Mehr als 1600 Anzeigen haben Münchens Polizeibeamte ausgestellt - fast immer, weil gegen die Ausgangsbeschränkungen verstoßen wurde. Trotzdem ziehen die Beamten eine positive Bilanz.

Noch keine Pleitewelle bei Münchner Unternehmen

Die Corona-Krise macht der Wirtschaft schwer zu schaffen. Zu einer großen Pleitewelle kam es in München noch nicht - was allerdings nur am eilig geänderten Insolvenzrecht liegt.

Ausgangsbeschränkungen in München

Wegen des Coronavirus sollen die Münchner daheim bleiben, das ist vor allem an den Wochenenden eine Herausforderung. Wie das am ersten Wochenende der Ausgangsbeschränkungen geklappt hat - und wie am zweiten.

So nutzen Schwimmbäder die Zwangspause

Alle Bäder in der Stadt haben wegen des Coronavirus geschlossen. Trotzdem wird in den städtischen Hallenbädern gearbeitet, anfallende Reperaturen und turnusmäßige Wartungen vorgezogen. Und die Freibad-Saison wird auch schon vorbereitet.

Die Auswirkungen auf Kinder und Schüler

In ganz Bayern sind seit dem 15. März alle Schulen und Kindergärten geschlossen. Für Eltern, die in einer kritischen Infrastruktur arbeiten gibt es eine Notfallbetreuung. Auch die Abiturprüfungen sind wegen des Coronavirus verschoben worden. Eine Herausforderung für Eltern und Schüler - sechs Tipps, wie das Lernen zuhause gelingen kann.

Besuche in Altenheimen stark eingeschränkt

Für Senioren sind soziale Kontakte wichtig - aber in Zeiten des Coronavirus gefährlich. Deshalb dürfen manche im Altenheim gar keinen Besuch mehr empfangen. Wie sich die Münchner Altenheime vor Corona schützen.

Wie sich die Münchner Polizei in der Corona-Krise aufstellt

Ein einziger Corona-Fall genügt, um die Dienstpläne einer Polizeiinspektion durcheinander zu bringen. Das Münchner Polizeipräsidium reagiert darauf mit neuen Regeln - auch für Bürger.

Münchner Verkehrsgesellschaft hält den Betrieb aufrecht

Die Münchner Verkehrsgesellschaft reagiert auf die Corona-Krise mit einem leicht reduzierten Fahrplan - und trifft weitere Sicherheitsvorkehrungen.

Drive-In-Teststellen in München

In München können sich potenzielle Corona-Infizierte erstmals in einem "Drive-in" in der Bayernkaserne testen lassen. Betroffene entscheiden das allerdings nicht selbst - das Gesundheitsreferat kommt auf sie zu.

Eine zweite Corona-Teststation befindet sich auf der Theresienwiese. Dort sollen auch Verdachtsfälle getestet werden können, die nicht durch die Behörden zu einem Test aufgefordert wurden.

Neue Teststation für die "Helden des Alltags"

In Schwabing hat die dritte Münchner Drive-in- beziehungsweise Walk-through- Station für Tests auf das Coronavirus eröffnet. Sie steht ausschließlich Menschen in "systemrelevanten" Berufen zur Verfügung. Vorerst werden hauptsächlich Mitarbeiter des LMU-Klinikums getestet. Getestet wird, wer von seinem Betriebsarzt angemeldet wird - weil er zum Beispiel in Kontakt mit einem Erkrankten gekommen ist.

Viele Geschäfte ab 18. März geschlossen

Von Mittwoch, 18. März, an müssen alle Geschäfte schließen, die nicht dem täglichen Bedarf dienen. Welche Geschäfte in Bayern weiterhin offen sein dürfen, erfahren Sie hier. Wie es für Gastronomie und Handel in München weitergeht, wagt keiner vorherzusagen.

Münchner Justiz reagiert auf Corona-Krise

Auf die Corona-Krise reagieren die Gerichte in München unterschiedlich: Das Verwaltungsgericht setzt alle Verhandlungen komplett aus, bei anderen entscheiden die Richter selbständig, ob Sitzungen stattfinden oder nicht - ein Überblick. Das Münchner Strafjustizzentrum setzt auf verstärkte Personenkontrollen bei Besuchern.

Konzerte und Events in München abgesagt

Städtische und staatliche Bühnen werden nicht mehr bespielt, private Veranstalter müssen Programme absagen oder verschieben. Auch Feste im Freien und andere Versammlungen fallen aus - ein Überblick.

Maidult entfällt, Frühlingsfest wird verschoben

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf Volksfeste und Märkte aus. So müsse die Maidult in diesem Jahr entfallen, teilte die Stadt mit. Aus "organisatorischen Gründen" könne sie nicht verschoben werden. Die Jakobidult vom 25. Juli bis 2. August sowie die Kirchweihdult im Oktober würden weiter vorbereitet. Das Frühlingsfest auf der Theresienwiese soll indes verschoben werden, derzeit prüfe man einen Termin im Sommer.

Coronavirus und die Kirchen

Kirchen oder Moscheen dürfen, soweit sie geöffnet sind, nur alleine besucht werden. Gottesdienste finden im Moment nicht statt. Das Münchner Erzbistum hat mitgeteilt, dass es auch in der Kar- und Osterwoche keine Messen geben werde. Auch in der evangelischen Landeskirche rechnet man damit, dass an Ostern noch keine Gottesdienste gefeiert werden können. Als Ersatz will die katholische Kirche im Internet Messen übertragen, die Kardinal Reinhard Marx ohne Gläubige zelebriert. Marx kündigte zudem "mobile Gruppen von Seelsorgern" an, die bei Corona-Verdacht in Schutzkleidung Gläubige besuchen, um Krankenkommunion, Sterbesakramente und Sterbesegen zu spenden. Inzwischen haben bereits einige Münchner Kirchen ihre Gebete ins Internet verlagert. Eine Liste finden Sie hier.

Tafel und Caritas organisieren sich neu

Die Münchner Tafel verteilt Lebensmittel fortan nur noch in der Großmarkthalle, von Montag bis Samstag. Der Großmarkt stelle seine geräumige Fläche am Westtor dem Verein zur Verfügung, "um gesicherte Abstände zwischen den Tafelgästen, den Mitarbeitern und den Lebensmitteln zu gewähren", teilt der Verein mit.

Auch die Caritas organisiert ihre Lebensmittelausgaben neu. Sie gibt nun Lebensmittelgutscheine aus und unterstützt mit Bringdiensten, die den Einkauf notfalls bis zur Haustür bringen. Wer sich für die Einkaufshilfe engagieren will, kann sich bei den fünf Münchner Freiwilligenzentren melden, montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, 0800/000 5802, www.freiwilligenzentren-muenchen.de.

© SZ.de/van/amm
Gesundheit in Bayern Unterricht soll stufenweise wieder starten

Coronavirus-Newsblog für Bayern

Unterricht soll stufenweise wieder starten

Es zeichnet sich ab, dass die Schulen nicht für alle Klassen gleichzeitig wiedereröffnet werden dürften. Das Kabinett weitet die Soforthilfen erneut aus. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Corona-Krise und Familie: Wie läuft es bei Ihnen?:Zur Leserdiskussion

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