Gastronomie "Einsamkeit ist definitiv ein Großstadtphänomen"

Sarah Hillebrand (stehend) kocht gerne für Freunde - aber auch für Fremde. Nun hat sie ein Geschäftsmodell daraus entwickelt.

(Foto: Michael Campos/oh)

Sarah Hillebrand eröffnet im August das erste Co-Dining-Restaurant Münchens. Hier essen Menschen gemeinsam an einem Tisch, die sich nicht kennen.

Interview von Jacqueline Lang

Das Großstadtleben hat auch seine Tücken. Was tun, wenn man neu ist in München und noch keine Freunde hat? Ein Lösungsansatz bietet Sarah Hillebrand, 34. Sie eröffnet vermutlich im August im Westend das erste Co-Dining-Restaurant Münchens, das Togahter. Co-Dining heißt: Menschen, die sich nicht kennen und Kontakte suchen, können am großen Gemeinschaftstisch Platz nehmen, gemeinsam essen und sich austauschen.

SZ: Co-Working, Co-Living und nun auch noch Co-Dining. Ist das wirklich ein neues Konzept oder nur ein Marketing-Gag?

Sarah Hillebrand: Für ...

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