Vor sich hin dösten unter Ausschluss der Öffentlichkeit: eine Halle und eine Lounge, lavafarbene Böden, ein weit geschwungener altarartiger Tresen, über dem sich Projektionen von riesigen, computeranimierten Fantasie-Planeten drehen, eine Tanzfläche, von der Decke her begrenzt mit einem Faden-Vorhang, runde Sitzmöbel, eine kreisförmige Bar.
Der Raum als Schiff
Jedes Detail ist ein Unikat, ein kleines skulpturales Kunstwerk, organisch geformt, puristisch, in warmes Licht getaucht - fantastisch.
Im reduzierten Space-Design des "Stars" sollen sich Partygänger fühlen wie in einem Raumschiff. Das ist wörtlich gemeint. Der Raum als Schiff - für die "Stars"-Gestalter Suzanne Faltenbacher und Daniel Kronwinkler vom Architektur- und Designbüro "studioacht" bedeutet das mehr als kosmische Atmosphäre.
Auf nächtlicher Fahrt
"Räume sollen für sich stehen", sagt Suzanne, die Cousine von Jakob und Florian Faltenbacher, "die Wirte sind die Kapitäne, zusammen mit den Gästen gehen sie auf nächtliche Fahrt."
Ihre Philosophie setzten die beiden Gestalter schon in zwei anderen Faltenbacher-Clubs um: im "Milch und Bar" und im "Raum 8".