Wellenreiten:Warum ein Münchner ausgerechnet auf Hawaii eine Surfwelle baut

Wellenreiten: Die stehende Welle auf Hawaii.

Die stehende Welle auf Hawaii.

(Foto: City Wave)

Der Eisbach hat Rainer Klimaschewski geprägt. Inzwischen errichtet der ehemalige Trickski-Olympiasieger und passionierte Surfer "City Waves" - die weltgrößte bei Honolulu, aber auch kleinere ganz in der Nähe.

Interview von Michael Zirnstein

"Vor einer Welle sind wir alle gleich", hat der hawaiianische Surf-Profi Jamie O'Brien einmal gesagt. Ausgerechnet ein Münchner Ingenieur stellt diese Grundeinsicht der Wellenreiter auf den Kopf: Rainer Klimaschewski baut immer gleiche Wellen, auf denen die unterschiedlichsten Menschen surfen. Die Inspiration lieferte natürlich die Münchner Eisbach-Welle. Mehr als ein Dutzend künstlicher "City Waves" in aller Welt hat die Firma Action Team des ehemaligen Trickski-Olympiasiegers bereits installiert. Die größte ihrer Art ist nach zweieinhalb Jahren Bauzeit gerade auf Hawaii eröffnet worden: eine 30-Meter-Walze in einem riesigen Surfpool direkt am Eva-Beach bei Honolulu in der Freizeitanlage eines japanischen Investors.

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