Schriftstellerin Christa ReinigErinnerung an eine wichtige Stimme der Frauenbewegung

Lesezeit: 5 Min.

An ihrem Roman „Entmannung“ schieden sich die Geister: Christa Reinig, hier im Jahr 1973.
An ihrem Roman „Entmannung“ schieden sich die Geister: Christa Reinig, hier im Jahr 1973.
Brigitte Friedrich/SZ Photo

Sie war Floristin, Trümmerfrau, DDR-Dissidentin und wurde zur feministischen Ikone: Zum hundertsten Geburtstag verdient die Schriftstellerin Christa Reinig eine Wiederentdeckung.

Von Sophie-Marie Ahnefeld

SZ bei Google bevorzugen

Es ist der 1. Oktober 1974. An diesem Tag wird über zwei Frauen ein Urteil gefällt, das deutschlandweit Wellen schlägt. Das Urteil lautet „lebenslänglich“ – und zwar für das lesbische Paar Judy Andersen und Marion Ihns, die gemeinsam den Mord an Ihns' Ehemann in Auftrag gegeben haben. Viele Zeitungen berichten einseitig über den sogenannten Itzehoe-Prozess; von den wiederholten Vergewaltigungen in der Ehe ist kaum die Rede.

Zur SZ-Startseite

Schriftstellerin Petra Morsbach
:„Meine Generation hat unglaubliches Glück gehabt“

Die Schriftstellerin Petra Morsbach hat ihren neuen Roman „Orion“ einer schweren Krankheit abgetrotzt. Ein Gespräch über Leben und Schreiben, krasse Figuren und persönliche Ängste.

SZ PlusInterview von Sabine Reithmaier

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: