Süddeutsche Zeitung

Jazz-Konzert:Vier für Feines

Charlotte Greve und ihr "Lisbeth Quartett" stellen in der Unterfahrt ihr neues Album vor.

Vor 14 Jahren, noch während ihres Studiums in Berlin, gründete die Altsaxofonistin Charlotte Greve mit dem Pianisten Manuel Schmiedel, dem Bassisten Marc Muellbauer und dem Schlagzeuger Moritz Baumgartner ihr Lisbeth Quartett. Obwohl sie 2012 nach New York ging, seitdem dort lebt und Projekte wie das Wood River-Quartet oder ein Duo mit Simon Jermyn vorantreibt, und obwohl ihre Begleiter inzwischen stark beschäftigt sind - Muellbauer etwa ist Stamm-Bassist von Julia Hülsmann -, hielt die Band bis heute. Und wie! Schon 2010 wurde Greve mit dem Jazz-Baltica-Förderpreis ausgezeichnet, 2012 folgte der Echo Jazz als deutscher "Newcomer des Jahres", im vergangenen Jahr der Deutsche Jazzpreis in der Kategorie "Künstler:in des Jahres". Kurz danach erschien mit "Release" das fünfte Album des Lisbeth Quartetts, das nun in der Unterfahrt auf dem Programm steht. Und wo man wieder einen perfekt harmonierenden Band-Organismus erleben darf, getragen von Greves feinem, improvisationsoffenen Songwriting und ihrem klaren, singenden Altsaxofon-Ton.

Lisbeth Quartett, Mi., 8. Feb., 20.30 Uhr, Unterfahrt, Einsteinstraße 42, Telefon 448 27 94

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