München heute:Charles Schumann wird 80 / Corona-Lage auf Intensivstationen / Messer-Angriff

München heute: Charles Schumann, Betreiber der Bar "Schumann's", im Hofgarten in München.

Charles Schumann, Betreiber der Bar "Schumann's", im Hofgarten in München.

(Foto: Stephan Rumpf)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Ulrike Heidenreich

Zugegeben, hier im SZ-Hochhaus am Rande der Stadt sind viele von uns befangen, wenn es um Charles Schumann geht. Einige Kolleginnen und Kollegen hier haben seit Jahren, oft seit Jahrzehnten, eine enge Bindung zu seinem Lokal und zu ihm, dem stolzen Mann mit dem Silberhaar. Viele sind zu Stammgästen und guten Bekannten geworden. Anfangs in seiner Bar an der Maximilianstraße und später, nach dem Umzug 2003, in der viel größeren Lokalität am Hofgarten.

Wenn Menschen ihre Sympathie für einen Gastwirt und/oder dessen Gastronomiebetrieb bekunden möchten, heißt es ja oft, das Lokal sei so etwas wie ein Wohnzimmer für sie geworden. Das würde hier aber zu weit führen, denn zu viel Vertraulichkeit lässt "der Charles" dann doch wieder nicht zu und auch SZ-Journalisten haben durchaus Wohnzimmer, in denen die Familie, und Büros, in denen die Arbeit wartet. Trotzdem trifft man im Schumann's regelmäßig verschiedenste Stammtische von Kolleginnen und Kollegen an, manchmal in erstaunlicher Zusammensetzung. Ins Detail wollen wir hier nicht gehen.

Charles Schumann also wird an diesem Mittwoch 80 Jahre alt. Seine Lebensweisheit lautet "Weitermachen. Nach vorne schauen". Unter diesem Titel hat meine Kollegin Johanna Adorján einen Glückwunsch aufgeschrieben. Er ziert in der gedruckten Ausgabe (Schumann liest manisch Papierzeitungen) die erste Seite des Feuilletons und ist, nunja, natürlich auch befangen aber natürlich auch ganz zauberhaft. Mein Lieblingsabsatz daraus: "Mit einem hinterlistigen Lächeln, so klein, dass man es wirklich kaum sieht, geht er am soeben eingetroffenen Stammgast vorbei, der zwischen den üblichen Münchner Unternehmensberatern in ihren grundsätzlich zu engen weißen Hemden eifrig zu ihm hinlacht, um allerseits zu signalisieren, dass man sich kennt. Charles Schumann tut, als habe er den Stammgast noch nie im Leben gesehen. Nein, schlimmer, als habe er ihn schon mal gesehen, aber keinerlei Lust, ihn zu begrüßen. Irgendwann gibt der Stammgast endlich auf. Er dreht sich weg, versucht die Enttäuschung zu überspielen. Da verspürt er einen mächtigen Tritt in den Hintern..." Wie es weitergeht? Lesen Sie selbst (SZ Plus).

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