Opernstar Cecilia Bartoli„Intendantin zu sein, gehört definitiv zu meinen Leidenschaften“

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Viel beschäftigte Künstlerin: Cecilia Bartoli ist seit Januar 2023 auch Intendantin der Opéra de Monte-Carlo in Monaco, ihr Vertrag als Künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele wurde bis zum Jahr 2031 verlängert. Zum Singen kommt sie auch, im Juli beim Kissinger Sommer und beim Musikfest am Tegernsee.
Viel beschäftigte Künstlerin: Cecilia Bartoli ist seit Januar 2023 auch Intendantin der Opéra de Monte-Carlo in Monaco, ihr Vertrag als Künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele wurde bis zum Jahr 2031 verlängert. Zum Singen kommt sie auch, im Juli beim Kissinger Sommer und beim Musikfest am Tegernsee. Fabrice Demessence

Cecilia Bartoli ist nicht nur eine der begehrtesten Mezzosopranistinnen der Welt, sie leitet auch überaus erfolgreich die Salzburger Pfingstfestspiele und die Oper in Monte-Carlo. Ob sie Lust hätte auf größere Häuser?

Interview von Michael Stallknecht

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Mehr als vierzig Jahre dauert die Karriere bei kaum einer Sängerin. Als Cecilia Bartoli zum ersten Mal auf der Bühne stand, war sie gerade neun Jahre alt, in der Rolle des Hirten in Puccinis „Tosca“ an der Oper ihrer Heimatstadt Rom. Gefolgt zehn Jahre später vom Debüt am selben Haus als Rosina in Rossinis „Barbier von Sevilla“. Am 4. Juni dieses Jahres ist sie sechzig Jahre geworden – und gehört noch immer zu den wenigen echten Superstars der Klassik. Vielleicht auch deshalb, weil „La Bartoli“ sich nie auf Lorbeeren ausgeruht hat und nie für etwas zu schade war. Mit unermüdlicher Entdeckungslust hat sich die italienische Mezzosopranistin, die im Juli beim Kissinger Sommer und beim Musikfest am Tegernsee auftritt, neues Repertoire erobert. Zunächst für sich selbst, später als Chefin auch für andere, schon seit 14 Jahren bei den Salzburger Pfingstfestspielen, der „kleinen Schwester“ der Sommerfestspiele, seit drei Jahren auch als Direktorin der historisch glanzreichen Oper des Fürstentums Monaco.

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