Es ist bemerkenswert, wie groß die Sympathie für Carlo Masala ist, angesichts dessen, dass er in der Öffentlichkeit meist vor allem über eines spricht: Krieg. Doch der Politikwissenschaftler von der Universität der Bundeswehr füllt nicht nur Säle, wie am Mittwochabend den im Münchner Literaturhaus, sondern er kann sich nach der Veranstaltung auch kaum retten vor den Wünschen der Autogrammjägerinnen. „Ich möchte nur zwei Minuten eine rauchen“, versichert der 57-Jährige, als ihm eine Frau sein Buch unter die Nase hält, „dann signiere ich draußen im Foyer.“
Abend mit Professor der Bundeswehr-UniversitätCarlo Masala im Münchner Literaturhaus: „Putin interessiert keine deutsche Friedensinitiative“
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Carlo Masala zeichnet ein mal mehr ein düsteres Bild für die Nato und ihre Mitgliedstaaten, falls Russland die Ukraine besiegt. Der Professor erklärt eindringlich, warum das nicht passieren darf.
Von David Kulessa
