Der Lokalpatriot: Emilo

"Coffee to go" gibt es nicht in dem kleinen Laden an der Buttermelcherstraße 5, gleich ums Eck vom Viktualienmarkt. Hier heißt das "Kaffee zum Geh", und daraus kann man erschließen, dass das Emilo ein Münchner Unternehmen ist und durchaus stolz auf seine Stadt. Emanuel Clemm, Michael Brohmeyer und Hans Piller haben Emilo gegründet als "Kaffeespezialitätenrösterei". Die Produktionsstätte liegt hinter dem Ostbahnhof, dort verarbeiten sie Bohnen aus 30 Ländern zum Beispiel zu "Münchner Espresso" in Bioqualität und zu weiteren acht Sorten aus den verschiedensten Anbaugebieten. Sogar einen eigenen "Espresso Orso Polare" zu Ehren der Eisbären im Tierpark Hellabrunn haben sie kreiert. Daneben gibt es aber auch noch normalen Kaffee. Im Laden selbst gibt es natürlich alle Kaffeesorten sowie diverses Zubehör. Eine Besonderheit sind die täglich frisch gebackenen Rohrnudeln, Scheiterhaufen, Marmorkuchen und Brezen von Toni Filser, die weggehen wie die, nun ja: warmen Semmeln, die es aber ausgerechnet nicht gibt im Emilo (Montag bis Freitag 7-18 Uhr, Samstag 9-18 Uhr).

Bild: Stephan Rumpf 29. März 2018, 12:472018-03-29 12:47:28 © SZ vom 17.12.2016/amm