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Forschung:"Wir wollen einen eigenen Satelliten bauen"

Neubiberg: Universität der Bundeswehr, Bundeswehruni VIZEPRÄSIDENTIN FÜR FORSCHUNG UND WISSENSCHAFTLICHEN NACHWUCHS Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. mont. Eva-Maria Kern

Vom Dach der Bundeswehr-Uni in Neubiberg kann Eva-Maria Kern die geliebten Berge sehen. Als gebürtige Salzburgerin fühlt sie sich in Bayern fast wie "dahoam".

(Foto: Claus Schunk)

Die Ingenieurin Eva-Maria Kern soll die Bundeswehr digitaler machen. Dafür bekommt die Wissenschaftlerin viel Geld vom Staat. Über autonomes Fahren auf dem Uni-Campus und worauf es in der Spitzenforschung ankommt.

Von Martina Scherf

Wer die Schranke der Bundeswehr-Universität in Neubiberg passiert hat und durch den Campus geht, merkt gleich, dass dies hier keine normale Universität ist. Alles steht ordentlich in Reih und Glied, sogar die Fahrräder. Es gibt keine Graffiti an den Wänden, keine bemalten Mülltonen, keine Lampions und selbst gezimmerten Gartenmöbel vor den Wohnheimen. Gelegentlich taucht ein Student in Uniform auf. Die allermeisten der Studierenden sind Offiziersanwärter, aber es gibt auch zivile Studierende. Forschung und Lehre allerdings unterscheiden sich nicht von anderen Universitäten. Als Vizepräsidentin kümmert sich Eva-Maria Kern vor allem um die Forschung und den wissenschaftlichen Nachwuchs, und seit Kurzem hat sie noch eine neue Aufgabe: Sie ist wissenschaftliche Direktorin und Sprecherin des neu gegründeten Zentrums für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr (DTEC.bw).

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