Militärischer AbschirmdienstWie sich die Bundeswehr gegen Extremisten und Spione verteidigt

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Ein öffentliches Gelöbnis neuer Bundeswehr-Rekruten fand im November auf dem Münchner Mariahilfplatz statt. Aktuelle Zahlen des Militärischen Abschirmdienstes zeigen: In der Truppe wächst die Bereitschaft, Verfassungsfeinde aus den eigenen Reihen zu melden.
Ein öffentliches Gelöbnis neuer Bundeswehr-Rekruten fand im November auf dem Münchner Mariahilfplatz statt. Aktuelle Zahlen des Militärischen Abschirmdienstes zeigen: In der Truppe wächst die Bereitschaft, Verfassungsfeinde aus den eigenen Reihen zu melden. (Foto: Johannes Simon)

Elf rechtsextremistische Vorfälle wurden 2024 aus Standorten in und um München gemeldet. Für die Täter hat das teilweise massive Konsequenzen.

Von Martin Bernstein

In der Bundeswehr gab es im Jahr 2024 insgesamt 875 Fälle, in denen Soldatinnen und Soldaten oder Zivilangestellte unter Rechtsextremismus-Verdacht standen, darunter 216 neue Meldungen. Elf dieser 2024 gemeldeten Vorfälle ereigneten sich in München oder an Standorten in der näheren Umgebung. Das geht aus Zahlen des Verteidigungsministeriums und des Militärischen Abschirmdienstes MAD sowie aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linke-Bundestagsfraktion aus diesem Sommer hervor.

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