Bundestagswahl:Wenn überhaupt, dann hier

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Im Münchner Norden ist die Bundestagswahl besonders spannend, die SPD könnte das einzige Direktmandat in ganz Bayern holen. Kandidat Florian Post lässt seinen Wahlkampf von Alt-OB Ude managen und setzt, wie auch Bernhard Loos von der CSU, auf Namenswitze

Von Dominik Hutter

Eine Blume gefällig? Die Dame sieht Florian Post ins Gesicht und nimmt das kleine Geschenk an. "Sie sehen ja ganz anders aus als auf dem Plakat", sagt sie noch und geht weiter zu den Verkaufsständen des Wochenmarkts. Ein Dienstagmorgen auf dem Josephsplatz. Post wendet sich sofort dem nächsten Passanten zu. Die Stimmung ist entspannt, die Leute haben gute Laune. Der Kandidat verhält sich zurückhaltend, plaudert nicht sofort wild drauflos. Die meisten Begegnungen sind kurz, manche nehmen die Blume und das Flugblatt, andere haben keine Lust, den Rest des Vormittags mit Grünzeug in der Hand herumzulaufen. Post versteht das. Es geht einfach nur darum, präsent zu sein. Ein Kandidat zum Plaudern.

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