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Bundestag:Ehe für alle? So stimmen die Münchner Abgeordneten ab

"Es geht um gleiche Rechte für gleiche Liebe" - sagt der eine. "Ein Kind braucht Vater und Mutter", sagt der andere. Zehn Münchner Politiker, sieben Ja- und drei Nein-Stimmen.

1 / 10

Bernd Fabritius, CSU: Ja

-

Quelle: Toni Heigl

"Mir sind die Werte der Ehe, das füreinander Einstehen in Höhen und Tiefen, eine gemeinsame Lebensplanung aufgrund emotionaler Paarbindung, sehr wichtig. Ich möchte davon niemanden ausschließen."

2 / 10

Hans-Peter Uhl, CSU: Nein

-

Quelle: Catherina Hess

"Wir haben das Rechtsinstitut der Ehe seit Menschengedenken für Mann und Frau als Verantwortungsgemeinschaft mit dem Ziel der Fortpflanzung. Wer dies umdeuten will, muss das Grundgesetz ändern."

3 / 10

Nicole Gohlke, Linke: Ja

Nicole Gohlke, MdB aus München, 2012

Quelle: Robert Haas

"Endlich erfahren homosexuelle Paare die Gleichstellung, die ihnen zusteht. Es ist ein großer Erfolg der Schwulen- und Lesben-Bewegung, dass dies endlich auch in Deutschland Realität wird."

4 / 10

Julia Obermeier, CSU: Nein

-

Quelle: Fromberger Muehldorf

"Für den Abbau von Diskriminierungen und für die eingetragene Partnerschaft setze ich mich ein, aber eine Ehe kann für mich gesellschaftlich und kirchenrechtlich nur aus Mann und Frau bestehen."

5 / 10

Dieter Janecek, Grüne: Ja

-

Quelle: privat

"Es geht um gleiche Rechte für gleiche Liebe. Meine Frau und ich haben vor zwei Jahren geheiratet - es war wunderbar. Wieso sollten wir das Menschen verbieten, nur weil sie das gleiche Geschlecht haben?"

6 / 10

Claudia Tausend, SPD: Ja

Claudia Tausend auf Parteitag der SPD München, 2016

Quelle: Alessandra Schellnegger

"Mit der Ehe für alle ermöglichen wir auch die Adoption. Es gibt keine Hinweise, dass das Aufwachsen von Kindern in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften negativen Einfluss aufs Kindeswohl hat."

7 / 10

Doris Wagner, Grüne: Ja

-

Quelle: Robert Haas

"Natürlich stimme ich für die Ehe für alle. Für mich gibt es keine Liebe zweiter Klasse! Es sollte selbstverständlich sein, dass der Staat alle Menschen unterstützt, die Verantwortung füreinander übernehmen."

8 / 10

Johannes Singhammer, CSU: Nein

Johannes Singhammer, 2013

Quelle: Stephan Rumpf

"Im Kern geht es um die Volladoption. Welche Bezugspersonen braucht ein Kind, gleichgeschlechtliche oder verschieden geschlechtliche? Ein Kind braucht Vater und Mutter in ihrer Unterschiedlichkeit."

9 / 10

Wolfgang Stefinger, CSU: Ja

Wolfgang Stefinger, Bundestagsabgeordneter der CSU für den Wahlkreis München-Ost und Innenstadt

Quelle: Nils Schwarz

"Ich werde für die Öffnung der Ehe stimmen. Dadurch wird niemandem etwas weggenommen. Der Wunsch, den Bund fürs Leben zu schließen, macht die Attraktivität dieses Lebensmodells deutlich."

10 / 10

Florian Post, SPD: Ja

-

Quelle: Harry Wolfsbauer

"Ein überfälliger Schritt. Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit, dass Menschen, die füreinander Verantwortung übernehmen, auch heiraten dürfen - mit allen Rechten und Pflichten."

© SZ.de/infu
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