Bundesliga Söder verspricht, Heynckes einzubürgern

Söder gratuliert Heynckes (Mitte) zur Meisterschaft und zum 73. Geburtstag. Hinter dem Rekordtrainer stehen Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge.

(Foto: dpa)

Wenn der denn will. Als der Ministerpräsident dem FC Bayern zum Titel gratuliert, trägt er das Trikot verkehrt herum.

Von Florian Fuchs

Ganz klar, warum Markus Söder nur die Nummer Zwölf trägt und damit auf der Bank Platz nehmen muss: Für die erste Elf reicht es halt nicht, wenn man nicht mal das Trikot richtig herum anziehen kann.

Der Ministerpräsident hat am Mittwoch Vorstand, Mannschaft und Trainer des FC Bayern in der Staatskanzlei empfangen, um noch vor dem letzten Spieltag dieser Bundesligasaison am Wochenende zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft zu gratulieren. Und vor der Sause auf dem Rathausbalkon am Sonntag, 20. Mai., da darf sich dann der Oberbürgermeister mit den Rekordfußballern zeigen, ist ja auch nicht schlecht fürs Image.

"Es gibt 18 Bundesligisten - einer wird deutscher Meister und die anderen spielen gegen den Abstieg", sagte Söder. Das kommt natürlich gut an bei Fans und Verein, der sich seinerseits mit einer Nachbildung der Fröttmaninger Arena und eben jenem Trikot für die blumigen Worte revanchierte. Trainer Jupp Heynckes musste das stoisch über sich ergehen lassen, obwohl er doch an diesem Tag seinen 73. Geburtstag feierte. Dafür darf er sich nun jederzeit einbürgern lassen, ist ja auch ein Geschenk: Söder versprach, den Rheinländer zum bayerischen Staatsbürger zu ernennen, falls er das wolle. Dafür würde er "jederzeit eine Kabinettssitzung" einberufen.

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