Buch-Tipps aus Antiquariaten:Staubige Zeiten

Auf der Frankfurter Buchmesse gibt es unzählige Neuvorstellungen. Schön, schön, aber was ist mit den alten Sachen? Und den ganz alten? Antiquare stellen ihre Lieblingsstücke vor.

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Auf der Frankfurter Buchmesse gibt es unzählige Neuvorstellungen. Schön, schön, aber was ist mit den alten Sachen? Und den ganz alten? Antiquare stellen ihre Lieblingsstücke vor.

Felix Lorenz holt nach kurzem Zögern die "Historia naturalis" von Aldrovandi aus einem Hinterzimmer. Es ist eines der ersten naturwissenschaftlichen Bücher überhaupt. Und wenn man Lorenz glauben darf, dann "stammt das Buch aus einer Zeit, als man über Drachen nicht nur gesprochen hat, sondern als es noch tatsächlich Drachen gab." Etwas neuzeitlicher ...

Fotos und Text: Florian Zick

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... geht es da bei Petra Hammerstein zu. Sie hat sich den "Ewigen Spießer" von Ödon von Horváth ausgesucht. Den Roman hat sie schon dreimal gelesen und liest ihn gerade ein viertes Mal, weil sie das Ende mittleweile wieder vergessen hat. "Hinterfotzig" und "tragisch-komisch" sei die Geschichte, die in der Schellingstraße ihren Anfang nimmt. Etwas weiter weg ...

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... führt uns Dieter Zipprich. Er hat kürzlich einen Moskauer Stadtführer in die Finger bekommen und sich gleich darin verliebt. Wer die darin verzeichneten Geschäfte besuchen möchte, müsste sich jedoch von Zar Alexander III. leiten lassen. Aus seiner Zeit stammt das Buch nämlich. Literarischer wird es ...

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... wieder bei Werner Steinbeiß. Sein Lieblingsautor ist Joseph Roth, von dem man eigentlich alles nehmen könnte, sagt er. Aber "Flucht ohne Ende" sei sein vollkommenstes Werk, weil das eine Geschichte ohne Schnörkel sei. "Kein Wort zu viel, jeder Satz ein Volltreffer." In dem Tipp ...

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... von Ingrid Scherf "Studs Terkel meets music" sind gleich mehrere Stimmen vereint. Die Interviewsammlung enthält Gespräche von Studs Terkel mit großen Musikern des zwanzigsten Jahrhunderts. Von der Showbühne ...

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... geht es auf den Fechtbalken. Rainer Köbelin war selbst Fechter und holt mit "Theory and Practice of Fencing" ein Fechtbuch aus dem 18. Jahrhundert hervor. Die darin enthaltenen Kupferstiche wurden von Sammlern oft achtlos herausgerissen. Er hat gleich zwei komplette Exemplare. Ein persönliches und eines im Laden zum Verkauf.

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