Briefzentrum:Post kann in Germering planen

Das Vorhaben der Deutschen Post, mit dem Briefzentrum von München nach Germering umzuziehen, hat die erste Hürde genommen. Am Dienstagabend stimmte der Stadtrat von Germering dem Antrag der Post zu, einen Bebauungsplan für ein Verteilzentrum aufzustellen. Die Abstimmung fiel - wie erwartet - knapp aus: 22 Stadträte votierten für ein Briefzentrum im Gewerbegebiet der Stadt, 19 lehnten ein solches Projekt ab. Die Gegner des Vorhabens äußerten vor allem Befürchtungen, dass der Verkehr stark zunimmt, immerhin soll es in dem Verteilzentrum 1300 Arbeitsplätze geben. Außerdem ist vielen von ihnen das Gebäude einfach zu groß. Die Befürworter betonten den Zuwachs an Gewerbesteuer, mögliche Arbeitsplätze für Einwohner von Germering sowie die Bemühungen der Post, das Gebäude möglichst umweltverträglich zu gestalten. Das Logistikunternehmen hat sich für Germering entschieden, weil das Gewerbegebiet in unmittelbarer Nähe zur B 2 sowie in der Nähe der Autobahnen A 96 und A 99 liegt. Auch ist es in den bisherigen Diskussionen der Stadt entgegengekommen und hat Einwände und Kritik in den Planungen berücksichtigt. Trotz des Votums für den Bau eines Briefverteilzentrums werden wohl noch etwa zwei Jahre vergehen, ehe die Post ihr bisheriges Verteilzentrum an der Arnulfstraße verlassen kann. Planungs- und Bauphase sollen bis 2022 dauern.

© SZ vom 22.05.2019 / ano
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