Feuerwehr Handy fängt in Schule Feuer

An der Grund- und Mittelschule an der Zielstattstraße brennt es im Garderobenraum. Dass der Schaden gering bleibt, ist einem Schüler zu verdanken.

Von Martin Bernstein

Handys im Unterricht sind in der Regel verboten. Dass Mobiltelefone aber auch vor dem Klassenzimmer zum Problem, sogar zur Gefahr werden können, hat sich am Montagmittag in der Grund- und Mittelschule an der Zielstattstraße gezeigt.

Dort fing ein Handy plötzlich Feuer und löste einen Brand aus. Den Schaden beziffert die Polizei auf etwa 10 000 Euro. Dass nicht noch Schlimmeres passiert ist, verdanken Schüler und Lehrer einem möglicherweise etwas schusseligen Buben. Der hatte nämlich seinen Stift an der Garderobe vergessen und ging noch einmal aus dem Werkraum, um ihn zu holen.

Da schlugen ihm von der Garderobe schon Flammen entgegen: Eine Jacke brannte. Der Teenager rannte zurück und alarmierte seine Lehrerin, diese löste den Feueralarm aus und führte die Klasse hinaus ins Freie. Die Feuerwehr konnte kurz darauf die Flammen löschen.

Dem Glück und der schnellen Reaktion der Beteiligten ist es zu verdanken, dass niemand zu Schaden kam. Die Brandfahnder der Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Nach ihren ersten Erkenntnissen hat ein technischer Defekt an einem in der Jackentasche verstauten Mobiltelefon den Brand ausgelöst. Die Polizei wollte vor dem Abschluss ihrer Untersuchungen keine Auskunft geben, um welchen Handy-Typ es sich handelte.