Bogenhausen:Mehl statt Gips

"Was ist denn ein traditionelles Material?", hat Künstler Franz Erhard Walther einmal seine Bildhauer-klasse gefragt. Und um zu beweisen, dass alles zu einer Skulptur werden kann, warf er Gipspulver in die Luft, schuf damit eine vergängliche Arbeit. Auch aus Stoff schafft der renommierte Künstler Skulpturen. Im Kunstraum Bogenhausen, Ismaninger Straße 106, sind nun in der Ausstellung "Mehl statt Gips" seine Arbeiten zu sehen - unter dem Stichwort: Objekte benutzen. Die Ausstellung ist außerdem dem kürzlich verstorbenen Künstler und Kunsttheoretiker Michael Lingner gewidmet, der zusammen mit Walther in dem gemeinsamen Buch "Zwischen Kern und Mantel" über die Kunst dialogisierte. Nach langer Pause ist in den feinen Ausstellungsräumen des Kunstraums endlich wieder eine Ausstellung zu sehen. Ein Aufatmen also für Angelika Bartholl und Brigitte Martin. Die Corona-Regeln werden eingehalten. Eintritt ist nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete mit Nachweis möglich. Informationen: www.kunstraumbogenhausen.de.

© SZ vom 11.09.2021 / ole
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