Amtsgericht MünchenBoateng wehrt sich gegen Strafbefehl

Jérôme Boateng soll sich trotz eines Fahrverbots ans Steuer gesetzt haben (Archivbild).
Jérôme Boateng soll sich trotz eines Fahrverbots ans Steuer gesetzt haben (Archivbild).
Frank Hoermann

Der frühere Fußballprofi soll trotz eines Verbots Auto gefahren sein. Deshalb wurde ein Strafbefehl gegen ihn verhängt, gegen den seine Verteidigung nun Einspruch einlegt.

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Das Amtsgericht München hat gegen den Ex-Profifußballer Jérôme Boateng einen Strafbefehl verhängt. Grund sei der Vorwurf, der 37-Jährige habe sich trotz eines Fahrverbots ans Steuer eines Autos gesetzt, teilte ein Gerichtssprecher mit. Boatengs Verteidigung habe gegen den Strafbefehl Anfang Juli Einspruch eingelegt. Dessen Verteidiger wollte sich auf Nachfrage zunächst nicht zu dem laufenden Verfahren äußern.

Zu den genauen Vorwürfen wollte der Gerichtssprecher nichts sagen. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

Sollte der Einspruch nicht zurückgenommen werden, würde der Fall in einem Prozess am Amtsgericht verhandelt. Termine dafür seien bisher aber nicht festgelegt worden, teilte der Gerichtssprecher mit.

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