Angekündigter Stellenabbau bei BMWDer lange Schatten des Vierzylinders – wie es der Belegschaft und der Stadt geht

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Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von BMW wurden am Mittwochmorgen bei einer Betriebsversammlung informiert, hier der Eingang vom Stammwerk in München.
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von BMW wurden am Mittwochmorgen bei einer Betriebsversammlung informiert, hier der Eingang vom Stammwerk in München.
Robert Haas

Der Münchner Konzern steht  für das bayerische Selbstverständnis als Wirtschaftsmacht. Der Stellenabbau wird den Stammsitz des Unternehmens am härtesten treffen. Doch es bleibt dort ruhig, offensichtlich hat der neue BMW-Chef den richtigen Ton getroffen.

Von Kathrin Aldenhoff, Heiner Effern, Andreas Glas, Anna Hoben, René Hofmann und Joachim Mölter

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Groß und mächtig steht das Vierzylinder-Hochhaus von BMW am Mittleren Ring in der Sonne. Daneben, im Schatten eines Baumes, sitzt ein Mitarbeiter, und zum ersten Mal seit 15 Jahren denkt er darüber nach, ob es einen beruflichen Weg für ihn gibt außerhalb dieses Hochhauses, jenseits von BMW. „Ich werde mir das Abfindungsangebot ansehen und durchrechnen“, sagt der Mann in Turnschuhen, den Laptop auf den Knien: „Der Zeitpunkt für einen Wechsel ist natürlich nicht optimal.“

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Lange vermittelte der Autobauer, die Krise betreffe ihn nicht – bis der neue Chef die Prognosen zusammenstrich. Nun könnte jede elfte Stelle in Deutschland wegfallen. Aber das wird erst einmal kosten.

Von Stephan Radomsky

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