Lenbachhaus MünchenDer Blaue Reiter ist zurück – weiblicher denn je

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Wer Gabriele Münters „Bildnis Marianne von Werefkin“ sehen will, muss sich sputen. Bald geht es in die Welt hinaus. Denn andere Museen reißen sich inzwischen um Münters Werke.
Wer Gabriele Münters „Bildnis Marianne von Werefkin“ sehen will, muss sich sputen. Bald geht es in die Welt hinaus. Denn andere Museen reißen sich inzwischen um Münters Werke. Lenbachhaus München/Gabriele Münter Stiftung; VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Marc und Kandinsky haben lange den Ruhm des Blauen Reiter bestimmt. Jetzt rückt das Lenbachhaus in München Gabriele Münter in den Mittelpunkt und wirft einen Blick auf das Thema Queerness.

Von Evelyn Vogel

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Wenn Moderator Christian Sievers im „Heute Journal“ des ZDF jubelt: „Der Blaue Reiter ist zurück zu Hause“ und bei der Anmoderation des Beitrags mit Superlativen wie „legendär“ nicht spart, dann kann man sich schon fragen: Was ist denn da los? Schließlich kommt es nicht allzu oft vor, dass eine Ausstellungseröffnung in dem – für die entsprechenden Rezipienten – noch immer wichtigen Nachrichtenformat einen eigenen Beitrag erhält. Schon gar nicht in Zeiten, in denen Spritpreise und Krieg in Nahost die Schlagzeilen bestimmen.

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