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Bild und Selbstbild:Gebrauchsanweisung für echte Münchner

Auf der Rolltreppe granteln, ein Zamperl Gassi führen oder einen Schnitt bestellen: Es gibt Dinge, die ein echter Münchner unbedingt gemacht haben sollte.

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Auf der Rolltreppe granteln, einen Schnitt bestellen oder ein Zamperl Gassi führen: Hier sind Dinge, die ein echter Münchner gemacht haben sollte.

Nackert im Englischen Garten liegen

Die Nackerten im Englischen Garten gehören zu München wie die Tauben auf dem Markusplatz zu Venedig. Jeder Münchner sollte sich einmal nackt auf die FKK-Wiese im Englischen Garten legen - und von japanischen Touristen fotografieren lassen.

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Foto: dpa

Im Kopf der Bavaria München

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In den Kopf der Bavaria steigen

Drei Euro kostet es, den Kopf der Bavaria zu besteigen - das Geld ist bestens angelegt, denn der Weg und die Aussicht haben es in sich. Eine enge Wendeltreppe führt die Stufen hinauf, die letzten Meter kann man nur gebückt gehen - bis man endlich den kleinen Raum im Kopf der Bavaria erreicht. Von dort blickt man durch eine kleine Öffnung hinunter auf die Theresienwiese und die Silhouette der Stadt. Das sollte jeder Münchner einmal gemacht haben!

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Foto: Lisa Sonnabend

Texte: Lisa Sonnabend

Kneipe München Schnitt

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Einen Schnitt bestellen

Ein echter Münchner bestellt zu vorgerückter Stunde im Wirtshaus einen Schnitt. Das ist eine halbe Halbe - also etwa 0,25 Liter Bier, aber meist vom Wirt großzügig eingeschänkt. Das Getränk steht auf keiner Speisekarte, wird aber in jeder guten Münchner Kneipe geführt. Meist kostet es die Hälfte eines normalen Bieres. Nur eines gilt es beim Bestellen zu beachten: Der Schnitt wird als letztes Getränk getrunken. Danach heißt es: nach Hause gehen!

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Foto: Rumpf

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Eine echte Brotzeit zubereiten

Was wäre München ohne seine Biergärten und was wäre ein Biergartenbesuch ohne eine mitgebrachte Brotzeit! Jeder Münchner sollte mindestens einmal eine zünftige Brotzeit auf die Beine gestellt haben. Dazu gehören: selbstgemachter Obazda, Breze, Wurstsalat, Radieschen, Radi und eine Tischdecke aus Stoff. Die Leckereien sollten dann stilecht in einem Bortzeitkorb zum Biergarten transportiert werden - auf keinen Fall in einer Plastiktüte!

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Foto: Rumpf

Englischer Garten übernachten

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Im Englischen Garten übernachten

Im Norden ist der Englische Garten noch naturbelassen und wild - ein idealer Ort für einen Campingurlaub in der eigenen Stadt. Ein sueddeutsche.de-User empfiehlt den Münchnern, dort unbedingt eine Nacht zu verbringen - "und am Morgen vom Lärm der Heuballen holenden Traktoren geweckt zu werden".

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Foto: Rumpf

Asamkirche, Sendlinger Straße

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Tagträumen in der Asamkirche

Auf engstem Raum wurde 1733 die Asamkirche in der Sendlinger Straße errichtet, das Innere ist beeindruckend. Ein echter Münchner sollte einmal in die Asamkirche gehen, schreibt ein User von sueddeutsche.de. "Zum Nachdenken und Tagträumen, wie es im Himmel ausschauen könnte."

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Foto: Payer

Schlauchboot fahren auf der Isar

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Mit dem Schlauchboot die Isar entlang

Pflicht für alle Münchner ist es, einmal im Sommer mit dem Schlauchboot eine Fahrt auf der Isar zu machen, meint ein Leser. "Mindestens von Wolfratshausen bis nach Grünwald!" Recht hat er!

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Foto: Heddergott

Aufbau Oktoberfest

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Den Wiesn-Aufbau überwachen

Der Aufbau des Oktoberfests ist jedes Jahr ein logistisches Mammutprojekt. Klar, dass die Münchner neugierig sind und zusehen wollen. Am besten geht dies von der Augustiner Kantine aus. Die serviert nämlich schon vor Wiesnbeginn Leberkäse und von hier hat man einen guten Blick auf das Treiben auf der Theresienwiese. Ein Muss für echte Münchner!

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Foto: Schellnegger

Sonnenuntergang Hackerbrücke München

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Hackerbrücke bei Sonnenuntergang

Jeder Münchner sollte einmal, wenn die Sonne untergeht, auf die Hackerbrücke gehen und die rot glänzenden Gleise betrachten, schreibt uns ein User und empfiehlt: "Wenn man noch zufällig a Flascherl August dabei hat, sollte man es bei dieser Gelegenheit trinken."

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Maibaum aufstellen in München

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Einen Maibaum aufstellen

Einer der schönsten Bräuche in München ist das Maibaumaufstellen am 1. Mai. Deswegen findet ein User: Jeder Münchner sollte "omoi beim Maibaum aufstell'n dabei sei". Dem schließen wir uns an. Und den Tanz in den Mai bei dieser Gelegenheit auch auf keinen Fall auslassen!

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Hirschgarten

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Den Maßkrug selber waschen

Der Hirschgarten ist mit 8000 Plätzen der größte Biergarten Europas. Um den Bedienungen die Arbeit ein wenig zu erleichtern, stehen an der Maßkrug-Ausgabe große Wasserbottiche. Dort können die Besucher ihre Krüge selber reinigen. "Ein echter Münchner sollte seinen Maßkrug im Hirschgarten vor dem Füllen selber gewaschen haben", findet deswegen ein Leser von sueddeutsche.de

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Foto: ddp

MVV, Preise, München

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Den MVV nicht verstehen

Das Preis-System des MVV ist nicht gerade auf den ersten Blick zu durchschauen. Deswegen meint ein Leser: "Ein richtiger Münchner sollte einmal beim Schwarzfahren erwischt worden sein." Allerdings nicht aus Vorsatz, sondern "weil er das mit den Ringen und Zonen nicht verstanden hat."

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Foto: Heddergott

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Eine Bierbank auf dem Oktoberfest zerbrechen

Das Oktoberfest ist Münchens größte Party. Ein echter Münchner muss dort in Tracht solange zur Musik auf einer Bierbank tanzen und springen, bis diese in der Mitte durchbricht, meint ein User. Als Einheimischer darf er sich dabei natürlich nicht verletzen.

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Foto: Getty

Text: Lisa Sonnabend

Olmypiaberg, kostenlose Konzerte

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Vom Olympiaberg aus kostenlos ein Konzert verfolgen

Von Grönemeyer bis Take That - im Olympiastadion finden auch in diesem Sommer wieder hochkarätige Konzerte statt. Die Eintrittskarten sind dementsprechend teuer. Doch die Münchner haben einen Ausweg gefunden. Sie klettern auf den Olympiaberg. Ein echter Münchner sollte ein Open Air im Olympiastadion kostenfrei vom Olympiaberg aus miterlebt haben, schreibt ein User. Gratis Konzerthighlights erleben, kann man auch auf der Wiese neben Königsplatz, weiß ein anderer Leser.

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Foto: Rumpf

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Bei "Kustermann" einkaufen

Ein echter Münchner sollte wenigstens einmal in seinem Leben im seit 1798 bestehenden "Kustermann" am Viktualienmarkt irgendwas für seine Küche gekauft haben, findet ein User und schreibt: "Meine Oma aus Solln hat grundsätzlich nur von diesem Geschäft gesprochen. Sie war Jahrgang 1898."

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Foto: Heddergott

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Eine Monatskarte für das MVV-Gesamtnetz besitzen

Eines braucht ein echter Münchner nicht: ein Auto. Dafür sollte er "eine Monatskarte für das MVV-Gesamtnetz und ein zwei Radl" haben, meint ein User.

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Foto: Heddergott

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Den Geldbeutel waschen

Das Geldbeutelwaschen ist eine Münchner Tradition. Die Bewohner - allen voran der Oberbürgermeister - waschen am Aschermittwoch die Geldbeutel im Fischbrunnen am Marienplatz aus. Ein echter Münchner muss das einmal gemacht haben - "und feststellen, dass es hilft und wirklich mehr Geld ins Haus gespült wird", sagt ein User. Auch wenn sich Fremde wundern werden, was die seltsamen Münchner da nun gerade wieder machen.

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Foto: dpa

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Einen Espresso im Café Tambosi trinken

Sobald die ersten Sonnenstrahlen scheinen, strömen die Münchner in das Café Tambosi am Odeonsplatz. Egal ob Februar, März oder Hochsommer die Plätze auf der Terrasse an der Ludwigstraße sind sofort besetzt. Denn dort kann man echtes München-Gefühl erleben, schreibt ein Leser: Es radeln Promis vorbei und man stellt fest, dass der Espresso auch nicht teurer ist als anderswo. Oder auch nicht billiger.

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Foto: Heddergott

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In aller Früh über den Viktualienmarkt schlendern

Ein Leser empfiehlt den Münchnern: "Noch vor den Öffnungszeiten der Geschäfte vom Viktualienmarkt aus via Marienplatz zum Stachus flanieren. Wenn die Standl und die Läden gerade aufgebaut werden, ist die Stimmung besonders schön." Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, das sollte jeder Münchner einmal erlebt haben!

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Foto: Fliess

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Im Müller'schen Volksbad schwimmen

Das Müller'sche Volksbad ist ein Jugendstil-Juwel. In Münchens ältestem Hallenbad direkt an der Isar fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Das Haus ist so geblieben wie bei der Eröffnung 1901. Jeder Münchner sollte einmal im Müller'schen Volksbad schwimmen gehen, meint auch ein Leser.

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Foto: Wild

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Ein Eis im Sarcletti essen

Das Sarcletti am Rotkreuzplatz ist Münchens bekannteste Eisdiele. Jeder Münchner sollte hier einmal ein Eis essen und auf die Frage "Welche Eissorte schmeckt Ihnen im Sarcletti am besten?" eine Antwort parat haben.

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Foto: Fischhaber

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Als Schickimicki beschimpft werden

Sie verbringen ein Wochenende in Berlin und jeder Preuße, dem Sie dort erzählen, woher Sie kommen, rümpft die Nase: "Dann sind Sie sicherlich ein Schickimicki!" Ein Leser meint, ein echter Münchner muss sich einmal von einem Nicht-Münchner als Schickimicki beschimpfen lassen. Das wohl größte Vorurteil über uns Münchner.

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Foto: Getty Images (im Bild: die Schauspieler Silvia Incardona, Steffen Wink und Andrea Sokol im P1)

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Auf dem Kleinhesseloher See Eislaufen

In diesem Winter ist es nicht zu empfehlen - das Schlittschuhlaufen auf Münchens Seen. Zu kalt ist es und deswegen die Einbruchgefahr groß, da gefährliche Stellen leicht zufrieren und nicht mehr sichtbar sind. Aber im nächsten Jahr sollten Sie es unbedingt ausprobieren. Am schönsten ist das Eislaufen auf dem Kleinhesselohersee oder auf dem Nymphenburger Kanal, finden die Leser von sueddeutsche.de.

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Foto: Schellnegger

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Sich mit Charles Schumann anfreunden

Zugegeben eine schwierige Aufgabe: Aber vielleicht wird man erst zum echten Münchner, wenn Münchens bekanntester Barmann Charles Schumann einen mit Namen kennt.

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Foto: Hess

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"Kir Royal" anschauen

"Monaco Franze" ist eine der besten Serien aus München. Aber es lohne sich auch, "Kir Royal" anzuschauen, schreibt ein Leser. Der Klatschreporter Baby Schimmerlos mit seinem Erlebnissen in der Münchner Schickeria gehöre genauso zur Stadt wie der Stenz Monaco.

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Foto: WDR

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Besuch zum Oktoberfest bekommen

Im Urlaub ist es immer das Gleiche. Wenn man auf die Frage "Woher kommen Sie?" mit "Aus München" antwortet, erntet man keineswegs Unverständnis, sondern Antworten wie "Bayern München", "Olympia" - oder eben "Oktoberfest" beziehungsweise "Beer festival". Und so passiert es, dass man am Ende des Urlaubs mit vielen Emailadressen im Gepäck nach Hause reist von Bekanntschaften, die sich auf dem kommenden Oktoberfest bei einem einquartieren wollen. Ein echter Münchner muss einmal Besuch zum Oktoberfest bekommen haben, findet daher ein User.

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Foto: Rumpf

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Im Uni-Brunnen baden

Bei Massenveranstaltungen wie der Fußball-EM hat man dieses Schauspiel oft beobachten können. Münchner entledigen sich ihrer Kleidung und hüpfen in den Fischbrunnen oder den Brunnen an der Uni. Aber nicht nur ausgelassene Fußball-Fans sollten das einmal gemacht haben. "Jeder echte Münchner sollte in einem der schönen Brunnen der Stadt gebadet haben", schreibt ein User. Also wenn es einmal abends noch angenehm warm wird, nehmen Sie ein Handtuch mit - und ab in den Brunnen.

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Foto: Rumpf

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"Links gehen, rechts stehen" raunen

Jedem Münchner ist es schon einmal passiert: Man steht auf der Rolltreppe und plötzlich schiebt sich eine fremde Person rabiat an einem vorbei und schimpft: "Links gehen, rechts stehen." Drehen Sie einmal den Spieß um und raunen Sie einen Linkssteher an. Erst wenn Sie auf der Rolltreppe gegrantelt haben, sind Sie ein echter Münchner!

Foto: Robert Haas

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Text: Lisa Sonnabend

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Einen Dackel im Englischen Garten Gassi führen

Was wäre München ohne seine Zamperl! Die Dackel gelten zwar als vom Aussterben bedroht, doch sie gehören zum Münchner Stadtbild wie die Frauenkirche oder der Olympiaturm. Leihen Sie sich unbedingt einmal einen Dachshund, nehmen Sie ihn an die Leine und streifen Sie mit ihm durch den Englischen Garten. Die anderen Besucher werden sich denken: ein waschechter Münchner!

Foto: Robert Haas

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Einmal Kopfweh haben und sagen "Das liegt am Föhn!"

In München scheint immer die Sonne, der Himmel ist weiß-blau! Eigentlich sehr schön, nur leider bringt das gute Wetter oft eine Nebenerscheinung mit: Kopfschmerzen, verursacht durch den Föhn-Wind. Jammern Sie bei nächster Gelegenheit einem Bekannten vor: "Ich habe Kopfschmerzen, das liegt am Föhn." Dann können Sie sagen, einmal an dem münchnerischten aller Wehwehchen gelitten zu haben.

Foto: Schunk

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Im Fraunhofer Schoppenstüberl mitschunkeln

Nirgends ist spät nachts die Stimmung so ausgelassen wie bei Gerti im Fraunhofer Schoppenstüberl. Ein Musiker spielt Akkordeon, Gerti singt mit den Gästen im Chor und diese schunkeln auf den Bänken. Das ist Münchner Ausgehgefühl pur!

Foto: Stephan Rumpf

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Im Eisbach baden und mit Tram zurückfahren

Den Eisbach hinuntertreiben lassen und - triefend - in Badehose an der Haltestelle Paradiesstraße in die Trambahnlinie 17 steigen, mit ihr zurück zur Prinzregentenstraße fahren und wieder hineinspringen: Das ist zwar offiziell verboten, wird aber seit Generationen in München gemacht. Also sobald es Sommer wird, die Badehose rausholen - und bei der "Münchner Taufe" mitmachen!

Foto: Andreas Heddergott

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Eine Partie Billard im Schelling Salon spielen

Um den Schelling Salon ranken sich Geschichten und Mythen. Lenin, Brecht, Rilke, Kandinsky und Hitler tranken hier. Letzterer bekam irgendwann Hausverbot - wegen nicht gezahlter Rechnungen. Im Schelling Salon wird gekartelt, gegrantelt, getrunken - und Billard gespielt. Die Einrichtung hat dabei allen Moden getrotzt. Ein Refugium, das jeder Münchner gesehen haben sollte!

Foto: Robert Haas

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Alle zehn Monaco-Franze-Folgen anschauen

Was wäre München ohne Monaco Franze aus der gleichnamigen BR-Serie? Er hat den Münchnern gezeigt, was ein echter Stenz ist! Sehen Sie sich zur Inspiration alle zehn Folgen der Serie an, wie Monaco Franze die Damen der Stadt betört, sein Spatzl besänftigt und mit seinem Freund Manni Kopfeck die Münchner Faschingsfeste unsicher macht. Sie werden merken, wie Sie danach ganz anders auf die Bewohner der Stadt wirken.

Foto: dpa

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Ein Spiel im Grünwalder Stadion ansehen

Aus ganz Deutschland reisen Fußballfans zur Allianz Arena, um ein Spiel anzusehen. Im Grünwalder Stadion dagegen feuern fast nur Fußballfans aus München ihren Verein an. Gekämpft wird im Grünwalder Stadion mindestens genauso emsig - auch wenn hier keine Bundesligaspiele mehr ausgetragen werden. Und wer weiß: Vielleicht wird das bedrohte Stadion doch nicht abgerissen und irgendwann spielt hier auch wieder der TSV 1860 München. Hier erlebt man noch wahre Münchner Fußballfreude!

Foto: Andreas Heddergott

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Auf dem Kocherlball tanzen

Einmal im Jahr strömen Münchner in Tracht um 6 Uhr in der Früh zum Chinesischen Turm: Es ist Kocherlball - eine Tradition vom Ende des 19. Jahrhunderts, als sich hier Dienstmädchen, Köchinnen und Hausdiener zum Tanz trafen. 1904 wurde die Tanzgaudi aus Sittlichkeitsgründen verboten und erst 1989 wurde der Brauch wieder eingeführt. Seitdem haben auch Sie die Gelegenheit, an dem alten Münchner Brauch teilzunehmen!

Foto: Catherina Hess

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Am Flaucher grillen

München liegt nicht am Meer, aber dafür an der Isar. Was gibt es schöneres, als an einem lauen Sommerabend mit Freunden zum Flaucher zu fahren und den Grill anzuschmeißen. So schmeckt München!

Foto: Stephan Rumpf

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Oberbürgermeister Christian Ude zum Rathaus hinterradeln

München gilt als eine der fahrradfeundlichsten Städte Deutschlands. Oberbürgermeister Christian Ude geht dabei mit gutem Beispiel voran. Fast jeden Morgen radelt er von Schwabing aus die Leopoldstraße entlang zum Rathaus. Fangen Sie ihn einmal ab und radeln Sie ihm hinterher. Sie werden sich nicht nur als echter Münchner fühlen, sondern fast wie ein Bürgermeister.

Foto: Andreas Heddergott

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Die Stufen des Alten Peters zählen

1, 2, 3, ... - spätestens bei Stufe 100 wird es beschwerlich. Doch der Weg auf den Alten Peter lohnt und auch das Mitzählen. Denn ein echter Münchner kann von sich sagen: "Ich habe die 306 Stufen des Alten Peters bezwungen."

Foto: Petra Peyer

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Um 11 Uhr eine Maß Bier im Biergarten trinken

Dies ist keine Aufforderung zum Alkoholismus - aber: Ein echter Münchner hat schon einmal eine Maß Bier vormittags um 11 Uhr getrunken. Wenn mal wieder die Sonne scheint, gehen Sie in den Biergarten, bestellen eine Maß und zuzeln dazu eine Weißwurst. Die Maß gibt es natürlich auch alkoholfrei.

Foto: ddp

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Auf dem Eisbach surfen

Die Surfer im Eisbach werden in jedem Reiseführer erwähnt - auch wenn das Eisbachsurfen verboten ist. Werden Sie Teil der Attraktion und steigen auch Sie einmal aufs Brett. Keine Sorge: Wenn Sie sich auch nur eine Zehntelsekunde über Waser halten können, ist das für die Zuschauer besonders lustig. Und Sie können danach sagen: "Ich bin Eisbach-Surfer."

Foto: dpa

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Im Alten Nördlichen Friedhof joggen

Im Alten Nördlichen Friedhof spielen sich täglich ungewöhnliche Szenen ab. Jogger schlängeln sich zwischen den Grabsteinen vorbei. Ein Friedhof als Freizeitpark - das hat nicht jede Stadt zu bieten. Ein echter Münchner sollte mindestens fünf Runden auf dem Alten Nördlichen Friedhof gelaufen sein!

Foto: Cem Romey

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Ein Glas Champagner im P1 trinken

Das P1 ist die bekannteste Promi-Disco der Stadt. Waren Sie schon einmal dort? Nein? Dann wird es höchste Zeit, dort mit einem Münchner C-Promi ein Glas Champagner zu trinken! Doch denken Sie daran, modische Kleidung zu tragen, die Türsteher lassen nicht jeden hinein.

Foto: Andreas Heddergott

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Glockenspiel von Anfang bis Ende hören

Jeden Tag um Punkt 12 Uhr bleiben hunderte Menschen plötzlich auf dem Marienplatz stehen, recken ihre Köpfe in die Höhe, zücken die Digitalkameras und lauschen andächtig dem Spektakel: dem Glockenspiel. Wie langweilig denken Sie? Dann stellen Sie sich doch einmal dazu - vielleicht werden Sie ja dann die Faszination von Münchens bekannter Touristenattraktion erkennen, wer weiß.

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Zur Waldwirtschaft radeln

Der Biergarten "Waldwirtschaft" ist ein historischer Ort, hier begann 1995 die Biergartenrevolution. Den Weg dorthin müssen sich Radler erst erkämpfen - das sollte jeder Münchner einmal machen. Eine halbe Stunde geht es auf dem Drahtesel die Isar entlang. Wenn der Flaucher hinter einem liegt, schon der Schweiß fließt, erhebt sich vor einem ein Berg, man schiebt das Fahrrad hinauf, bis man die Waldwirtschaft erreicht. Endlich oben, ab zur Theke und dann ist es soweit: Egal ob Spezi, Radler oder Bier - der erste Schluck ist ein Traum, München eben.

Foto: Lisa Sonnabend

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Einen Sketch von Karl Valentin auswendig können

"Der Firmling" des Münchner Komikers Karl Valentin ist ein Klassiker: Vater und sein Sohn, der Firmling, kommen, nachdem sie offenbar schon zuviel getrunken haben, in ein feines Weinlokal - und dort läuft so einiges schief. Als Münchner sollten Sie ein Karl-Valentin-Stück auswendig können, zumindest Passagen daraus. !

Foto: Robert Haas

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Die Nummer 32-16-8 wählen

"Unter '32-16-8' herrscht Konjunktur die ganze Nacht...": Das Lied "Skandal im Sperrbezirk" der Spider Murphy Gang haben fast alle Münchner schon mitgegrölt, gewählt hat diese Nummer allerdings noch fast niemand, das sollte man als Münchner aber einmal tun. Wer sich meldet? Probieren Sie es aus!

Foto: oh

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Ins Deutsche Museum gehen

Das Deutsche Museum ist international bekannt. Schulklassen und Technikfans pilgern zu dem Gebäude an der Isar. Jeder Münchner sollte einmal hier gewesen sein, denn dann würde er merken: Technik ist großartig!

Foto: Andreas Heddergott

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Eine Vorstellung im ältesten Kino der Welt besuchen

Das Kino "Neues Gabriel" in der Dachauerstraße 16 eröffnete bereits im Jahr 1907 und gilt als das älteste durchgehend bespielte Kino der Welt. Schauen Sie sich doch einmal einen Film an diesem historischen Ort an.

Foto: Robert Haas

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Mit Manila ein Bier trinken

Die Schwabinger 7 ist Münchens schönstes Kneipen-Urgestein. Nirgendwo sonst ist es so düster, geht es so ausgelassen zu und in keiner anderen Kneipe hat der Wirt so viele Geschichten zu erzählen. "Manila" betreibt die Schwabinger 7, die in einer der letzten aus Kriegsschutt erbauten Baracken Münchens untergebracht ist. Wie lange es die Schwabinger 7 noch gibt, ist unklar, Immer wieder machen Abrissgerüchte die Runde. Doch Manila sagt: "Ich bleibe gelassen." Bei einem Bier mit Manila erzählt er Ihnen mehr von seiner Lebenseinstellung.

Foto: Alessandra Schellnegger

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In die Oper gehen

Das Münchner Opernpublikum ist schick und reich. Eigentlich besucht es nur Premieren, um den neuesten Pelzmantel vorzuführen und die dicke Luxusuhren klimpern zu lassen - so lautet zumindest das Klischee. Um herauszufinden, ob das stimmt, sollten Sie einmal in die Oper gehen.

Foto: Robert Haas

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Die Löwen vor der Residenz streicheln

Die Löwenfiguren vor der Residenz bekommen jeden Tag zig Streicheleinheiten - das soll Glück bringen. Also schleunigst auf in die Residenzstraße, wer weiß vielleicht bringt es ja wirklich etwas!

Foto: Andreas Heddergott

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Text: Lisa Sonnabend

(sueddeutsche.de/cmat/jja/bgr)

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