Film „Gelbe Briefe“Ingo Fliess: Der Mann, der den Goldenen Bären nach Bayern holte

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Weil sie Kritik am System üben, verlieren Derya (Özgü Namal) und ihr Mann Aziz (Tansu Biçer) in dem Film „Gelbe Briefe“ ihre Jobs.
Weil sie Kritik am System üben, verlieren Derya (Özgü Namal) und ihr Mann Aziz (Tansu Biçer) in dem Film „Gelbe Briefe“ ihre Jobs. Alamode Film/dpa

Mit „Gelbe Briefe“ gewann Produzent Ingo Fliess gemeinsam mit Regisseur İlker Çatak den Hauptpreis der Berlinale. Nun startet der Film in den Kinos – und erzählt von Freiheit, Mut und dem langen Atem eines Spätberufenen.

Von Josef Grübl

Er hat den Bären nach Bayern geholt, jetzt muss er sich auch als Bärenhüter bewähren. Vorsichtig holt der Filmproduzent Ingo Fliess den Goldenen Bären aus seiner Tasche, er hat ihn erst vor zwei Wochen auf der Bühne des Berlinale Palasts entgegengenommen. Gemeinsam mit dem Regisseur İlker Çatak gewann er die Trophäe für das Drama „Gelbe Briefe“. Darin geht es um ein systemkritisches Künstlerehepaar aus Ankara, das ins Visier der Regierung gerät, seine Jobs verliert und in eine tiefe Krise rutscht. Der Film ist gerade erst in den deutschen Kinos angelaufen, am Tag vor dem Filmstart findet in München die Bayern-Premiere statt.

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