Bergsport:Queerfeldein zum Gipfel

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Thomas Michel ist Vorstand der queeren Alpenvereinssektion. Fürs Foto setzt er sich auf eine der vier Regenbogen-Bänke, die die Sektion der Stadt gespendet hat. (Foto: Robert Haas)

Thomas Michel hat dazu beigetragen, dass sexuelle Minderheiten ihren festen Platz im Deutschen Alpenverein haben. Als er einst im Gay Outdoor Club wanderte, herrschte noch ein anderes Klima. Heute kommen keine blöden Sprüche mehr beim Hüttenabend.

Von Sonja Niesmann

Vor fast 40 Jahren, genau gesagt 1987, hat Thomas Michel seine erste Wanderung nur mit schwulen Männern gemacht. Er hatte den Gay Outdoor Club entdeckt. Er fand es wohltuend, befreiend. Keine befremdeten Blicke oder gar blöden Sprüche, wenn er ein Bekenntnis-T-Shirt (er nennt es „Pride“-T-Shirt) trug, etwa mit einer Regenbogenfahne. Kein Ausweichen beim geselligen Zusammensitzen abends in der Hütte auf Fragen wie „Bist du verheiratet? Hast du Kinder?“.

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