bedeckt München 11°

Berg am Laim:Vom Westend ins Werksviertel

Die KPMG verlegt ihren Münchner Sitz an den Knödelplatz

Optineo, der Name des neuen Gebäudes an der Friedenstraße soll erinnern an die Optimolwerke, früher Pionier in der Veredelung von Ölen und Schmierstoffen, danach als Zwischennutzung Teil der Feiermeile hinterm Ostbahnhof. Der geschwungene Bürokomplex Optineo, entworfen vom Büro Nieto Sobejano Arquitectos mit Sitz in Madrid und Berlin, für den derzeit die Baugrube ausgehoben wird, soll 2022 fertig sein. Die bis zu 65 Meter oder 17 Stockwerke hohe Immobilie, die der Projektentwickler Wöhr und Bauer gemeinsam mit der Familie Maltz, einst Gründer und Eigentümer von Optimol, entwickelt, hat nun bereits einen Mieter: Die bekannte Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG verlegt ihren Münchner Sitz vom Westend ins Werksviertel. Mit seinen großzügigen Loggien und seinem zum Knödelplatz hin offenen Innenhof bietet das C-förmige Gebäude, das zu einem der Wahrzeichen des Werksviertels werden soll, bis zu 2500 Mitarbeitern einen zentral gelegenen neuen Arbeitsplatz. Die KPMG AG hat für 31 000 Quadratmeter Bürofläche einen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen. Wolfgang Roeck, Geschäftsführer von Wöhr und Bauer, freut sich, dass die internationale Belegschaft von KPMG dem Werksviertel neue Impulse geben werde, doch auch das Unternehmen könne profitieren von dem Angebot für Kultur und Freizeitgestaltung im Werksviertel.

Für dieses Projekt gehen das familiengeführte Unternehmen Wöhr und Bauer und die Familie Maltz eine langfristige Partnerschaft ein. Sie haben angekündigt, das Gebäude in ihrem Bestand zu behalten.

© SZ vom 03.04.2020 / re

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite