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Berg am Laim:Lebensgefährliche Kreuzung

Spurverengung für Rechtsabbieger am Leuchtenbergring gefordert

Von Lea Kramer, Berg am Laim

Ein Schild warnt Radler, die am Leuchtenbergring von Berg am Laim aus stadteinwärts fahren wollen, vor der gefährlichen Kreuzung. Ein Trixi-Spiegel soll zusätzlich Unfälle verhindern, wo von der Berg-am-Laim-Straße auf den Mittleren Ring abgebogen werden kann oder es geradeaus nach Haidhausen geht. Dennoch bleibe die Kreuzung "lebensgefährlich", sagte Hubert Kragler (Grüne) in der Sitzung des Bezirksausschuss (BA) Berg am Laim am Dienstag. Er forderte, dass die Abfahrt auf den Ring von heute zwei auf eine Spur verengt wird. Ein Vorschlag, der bei der CSU nicht gut ankam.

Die Kreuzung am Leuchtenbergring ist seit Jahren Thema im Stadtbezirk. In allen Fahrtrichtungen kommt es dort regelmäßig zu schweren Unfällen. Inzwischen drängeln sich immer wieder Autofahrer geradeaus am Stau auf der Rechtsabbiegerspur der Berg-am-Laim-Straße vorbei. Dass sich etwas ändern muss, darüber sind sich alle einig. Die Idee mit der Spurverengung aber stieß bei einigen Lokalpolitikern auf Ablehnung. "Der Antrag adressiert ein wichtiges Problem, dennoch glaube ich nicht, dass die Maßnahme zielführend ist", sagte Thomas Höhler (CSU). Schon jetzt könne dort der Verkehr nicht gut abfließen. Höhler wünschte sich einen weiteren Ortstermin mit dem Mobilitätsreferat, um zu beraten, wie die Kreuzung sicherer gemacht werden kann. "Ich möchte das Problem jetzt angehen und nicht weiter verschieben", erwiderte Kragler. Mit neun Gegenstimmen entschied sich der BA für die Spurverengung.

© SZ vom 20.05.2021
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