Porträt des Tenors Bekhzod DavronovEine Karriere zwischen zwei Welten

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Auf einem Markt im heimischen Samarkand entdeckte Bekhzod Davronov eine CD, auf der Luciano Pavarotti seine Fans mit „O sole mio“ beglückte und ihn entzückte. Danach war für ihn klar: Das kann ich auch!
Auf einem Markt im heimischen Samarkand entdeckte Bekhzod Davronov eine CD, auf der Luciano Pavarotti seine Fans mit „O sole mio“ beglückte und ihn entzückte. Danach war für ihn klar: Das kann ich auch! Kristina Kalinina

Der usbekische Tenor Bekhzod Davronov  singt in dieser Spielzeit zwei Hauptrollen an der Münchner Oper. Wie gestaltet sich ein Künstlerleben zwischen Europa und Moskau?

Von Paul Schäufele

Hinter der Bühne sollte ein Glas eiskaltes Wasser stehen. Auch eine gut gekühlte Cola ist denkbar. Das braucht Bekhzod Davronov, um nach dem Schock einer kalten Flüssigkeit im Hals auf die Bühne stürmen zu können. So sagt er. Doch anders als stürmisch können Davronovs Auftritte kaum sein. Der Tenor bündelt eine Energie, die ihn auf die Opernbühnen von London, New York und Salzburg katapultiert hat. Für den Sänger aus Samarkand eine Entwicklung, die er selbst manchmal kaum glauben kann. Am Samstag, 7. März, wird er in der Premiere von Giuseppe Verdis „Rigoletto“ als Herzog von Mantua auf die Bühne der Bayerischen Staatsoper springen.

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