Neue ZentraleBayernLB legt Umzugspläne auf Eis

Wegen der Unsicherheiten durch den Krieg in der Ukraine stoppt die Landesbank die Verhandlungen über den Mietvertrag für eine neue Zentrale in Obersendling.

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Die BayernLB hat den geplanten Umzug ihrer Zentrale in München vorerst abgesagt. Grund seien die Unsicherheiten am Immobilienmarkt, die sich aus dem Ukraine-Krieg ergeben würden. "Wir haben uns entschieden, derzeitige Verhandlungen zum Mietvertrag nicht zu finalisieren", sagte Vorstandschef Stephan Winkelmeier am Freitag in München. Die Bank müsse die Auswirkungen auf die Märkte noch genauer analysieren, bevor sie eine derartige Investitionsentscheidung für einen langfristigen Mietvertrag treffe.

Grundsätzlich will die BayernLB ihren 27 000 Quadratmeter großen Stammsitz in der Maxvorstadt verkaufen. Das war im Januar bekannt geworden. Das Areal zwischen Oskar-von-Miller-Ring, Brienner Straße, Türken- und Gabelsbergerstraße soll einen Wert von mehr als einer Milliarde Euro haben. Wegen des Stellenabbaus und der wegfallenden Präsenzpflicht benötigt die BayernLB die 74 000 Quadratmeter oberirdische Geschossfläche in ihrer jetzigen Zentrale nicht mehr. Verhandlungen über einen Einzug in ein neues Geschäftsgebäude an der Boschetsrieder Straße sollen bereits sehr weit gediehen sein. Kurz vor der Unterschrift des Mietvertrags macht die BayernLB nun einen Rückzieher. Die Landesbank firmiert als eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Sie gehört zu 75 Prozent dem Freistaat und zu 25 Prozent dem Sparkassenverband Bayern.

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