Mehr als 100 000 Euro FörderungWelche bayerischen Verlage Prämien bekommen

Die vom Freistaat geförderten unabhängigen Verlage präsentieren ihre Bücher derzeit auf der Münchner Bücherschau. Kunstminister Markus Blume zeigt sich darüber sichtlich erfreut.
Die vom Freistaat geförderten unabhängigen Verlage präsentieren ihre Bücher derzeit auf der Münchner Bücherschau. Kunstminister Markus Blume zeigt sich darüber sichtlich erfreut. (Foto: Axel Koenig - StMWK)

Von Sophie Scholls Tagebüchern bis zu chinesischer Science-Fiction: Zehn unabhängige Verlage in Bayern erhalten in diesem Jahr eine Verlagsprämie vom Freistaat.

Von Antje Weber, München

Zehn Verlage haben nun mehr Planungssicherheit für das nächste Jahr: Sie erhalten vom Freistaat Bayern jeweils 10 000 Euro für ein Publikationsvorhaben. Wie das Kunstministerium bekanntgab, stehen in diesem Jahr 20 000 Euro mehr als im Vorjahr zur Verfügung. Insgesamt werden vom Freistaat also 100 000 Euro als sogenannte Verlagsprämien ausgeschüttet.

Es sind die unterschiedlichsten Projekte unabhängiger Verlage aus ganz Bayern, die auf Vorschläge einer Jury hin unterstützt werden.  Aufsehen erregen wird beispielsweise sicherlich Regina Reischs erstmalige Edition von acht Tagebüchern Sophie Scholls im Allitera Verlag. Die Kinderzeitschrift Gecko wird „Das verrückte Lexikon der Teekesselchen“ von Charlotte Habersack und Illustratorin Mascha Greune herausbringen, und der Maro Verlag eine Anthologie mit chinesischer Science-Fiction. Die vollständige Liste ist im Literaturportal Bayern einzusehen.

Kunstminister Markus Blume wird den Preisträgern bei einem öffentlichen Festakt im Rahmen der Münchner Bücherschau gratulieren (Haus der Kunst, Freitag, 28. November, 18 Uhr), anschließend werden Literaturkritikerin Christine Knödler und BR-Sprecherinnen und Sprecher Bayerns beste Independent Bücher von einer bereits veröffentlichten Empfehlungsliste 2025 vorstellen. Wie sagt Blume über die ausgezeichneten Verlage: „Ihre visionären Projekte sind ein Gewinn für uns alle.“

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