Pläne im DetailGroße Reform der staatlichen Museen: Welche Häuser verschwinden werden

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Mehr Struktur soll in die bislang recht wild gewachsene bayerische Museumslandschaft gebracht werde. Die Kuppel der Pinakothek der Moderne – die ein Teil davon ist – könnte dabei zur Inspiration dienen.
Mehr Struktur soll in die bislang recht wild gewachsene bayerische Museumslandschaft gebracht werde. Die Kuppel der Pinakothek der Moderne – die ein Teil davon ist – könnte dabei zur Inspiration dienen. Imago/Zoonar.com/Eyemagic

Die „Bayerischen Staatsgemäldesammlungen“ haben eine jahrhundertelange Tradition. Warum sie jetzt zerschlagen werden, und was mit den anderen Häusern des Freistaats passiert.

Von Susanne Hermanski und Evelyn Vogel

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Bis zum 1. Januar 2029 soll vollzogen werden, was der Kunstminister „eine historisch einmalige Chance“ nennt: die komplette Neuordnung der staatlichen Museen in Bayern. Sie wird dazu führen, dass sie ihren Status als 18 einzelne, dem Ministerium „nachgeordnete Behörden“ verlieren. Stattdessen werden sie im neu zu gründenden Verbund „Bayerische Staatsmuseen“ zusammengefasst, der ihr Einzelkämpferdasein beenden soll, und der autark handeln kann.

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Möglich wird die Restitution der „Fernande“ durch einen neuen Rechtsrahmen für den Umgang mit NS-Raubkunst, an dem Blume mitgewirkt hat. Und der Picasso ist erst der Anfang: Bayerns 18 Staatsmuseen stehen vor dem größten Umbau ihrer Geschichte.

SZ PlusInterview von Susanne Hermanski

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