Bis zum 1. Januar 2029 soll vollzogen werden, was der Kunstminister „eine historisch einmalige Chance“ nennt: die komplette Neuordnung der staatlichen Museen in Bayern. Sie wird dazu führen, dass sie ihren Status als 18 einzelne, dem Ministerium „nachgeordnete Behörden“ verlieren. Stattdessen werden sie im neu zu gründenden Verbund „Bayerische Staatsmuseen“ zusammengefasst, der ihr Einzelkämpferdasein beenden soll, und der autark handeln kann.
Pläne im DetailGroße Reform der staatlichen Museen: Welche Häuser verschwinden werden
Lesezeit: 8 Min.

Die „Bayerischen Staatsgemäldesammlungen“ haben eine jahrhundertelange Tradition. Warum sie jetzt zerschlagen werden, und was mit den anderen Häusern des Freistaats passiert.
Von Susanne Hermanski und Evelyn Vogel
