Bayerische Staatsoper:Wiedersehen mit Jonas Kaufmann?

Bayerische Staatsoper plant am 13. Mai "Walküre" vor Publikum

Es wird nicht die ganze "Walküre" werden, sondern nur der erste Aufzug, es wird auch keine szenische Aufführung sein, sondern eine konzertante, aber: Wenn es irgend möglich sein sollte, will die Bayerische Staatsoper am 13. Mai vor Zuschauern spielen. Der Plan ist derzeit, am Dienstag, 11. Mai, dafür in den Vorverkauf zu gehen. Voraussetzung ist, dass bis dahin der Inzidenzwert in München unter 100 bleibt. Wie er Stand Mittwoch gerade ist.

Christoph Koch, Sprecher der Staatsoper, meint, es gebe keine Option, die das Haus nicht durchgespielt hätte. Ob 50, 200 oder 500 Zuschauer erlaubt seien, ob gar eine Belegung im Schachbrettmuster möglich wäre, das alles ist noch nicht entschieden, aber durchgedacht. Allerdings lege die Staatsoper potenziellen Besuchern sehr nahe, mit einem tagesaktuellen Covid-Test oder geimpft zu erscheinen. Auch wenn man sich von der Möglichkeit, im Nationaltheater selbst zu testen, nicht ganz verabschiedet habe, so zeige doch die Erfahrung an anderer Stelle, dass, je nach Größe des Publikums, der Aufwand enorm sei, viel Platz und auch Zeit erfordere. Eine zweite, theoretische Option, ist vielleicht ein Testzelt auf dem Marstallplatz, gemeinsam betrieben mit dem Residenztheater.

Bis 11. Mai will die Oper auch mögliche weitere Live-Angebote prüfen. Sicher ist, egal wie: Am 13. singt Jonas Kaufmann den Sigmund, Lise Davidsen die Sieglinde, Asher Fisch dirigiert.

© SZ vom 06.05.2021 / etho/van
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