TheaterSanierungsfall Staatsoper

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Immer noch eine der größten Opernbühnen der Welt: die Bayerische Staatsoper. Doch die Technik ist in weiten Teilen so veraltet, dass sie eigentlich ins Museum gehört. Ob der lange Stromausfall auf der Bühne am 6. April im "Tristan" damit zu tun hatte?
Immer noch eine der größten Opernbühnen der Welt: die Bayerische Staatsoper. Doch die Technik ist in weiten Teilen so veraltet, dass sie eigentlich ins Museum gehört. Ob der lange Stromausfall auf der Bühne am 6. April im "Tristan" damit zu tun hatte? Wilfried Hösl

Alte Bühnentechnik, Platzmangel und Ersatzteile vom Flohmarkt: Das Nationaltheater gehört zu den bayerischen Kulturbauten, die dringend generalsaniert werden müssen. Ein Rundgang.

Von Jutta Czeguhn

Roland Schwab spricht ungerührt weiter, während seine Zuhörerinnen und Zuhörer bei jedem dumpfen Knall zusammenzucken und mit angespannten Nackenmuskeln zur Decke blicken. Von dort rieselt durch den Ritzenboden Glitzerkonfetti auf sie herab. Die Gruppe steht direkt unter der Hauptbühne der Bayerischen Staatsoper, wo an diesem Frühnachmittag die Vorbereitungen für die Ballettvorstellung am Abend angelaufen sind. Gerade wird dort gefegt und der Schwingboden aufgelegt.

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