Bayerische Staatsbibliothek:"München. Schau her!"

Noch bis zum 21. Juni 2020 sind die Bilder in der Ausstellung zu sehen.

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Helfer beim Räumen

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Quelle: SZ

Der Zweite Weltkrieg war vorbei, und München lag in Schutt und Asche. Um den Alltag wieder in Gang zu bringen, mussten alle mitanpacken. "Rama dama", also "räumen tun wir", lautete das Motto. Die amerikanische Verwaltung stellte dazu Bagger und Lastwagen bereit, aber auch Personal, das die Räumaktion überwachte, wie Georg Fruhstorfer 1949 sah. Fotos: Bayerische Staatsbibliothek/Bildarchiv

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Damen auf Spritztour

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Quelle: SZ

Erstaunlich, wie die Hüte auf den Köpfen hielten. Im Jahr 1955 besaßen die Damen wohl noch entsprechende Nadeln, damit auch bei wilden Fahrten die Kopfbedeckung beziehungsweise die Gaudi nicht abhanden kam. Wer es sich leisten konnte, probierte die neuen Fahrgeschäfte auf der Wiesn aus. Einmal mehr war Georg Fruhstorfer als Fotograf dabei.

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Meister in der Menge

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Quelle: SZ

Dieser Erfolg gilt bis heute als ein Wunder und Symbol für den Neuanfang: Helmut Rahn schoß die deutsche Fußballnationalmannschaft zum Weltmeister. 3:2 lautete in Bern 1954 der Endstand. Der Jubel war groß. Wie heute regelmäßig die Spieler des FC Bayern durften sich die Fußballer der erfolgreichen Equipe am Marienplatz zeigen. Damals war vor dem Rathaus noch keine Fußgängerzone. Georg Fruhstorfer gelang sicher nur mit Mühe am 6. Juli mit seiner Kamera durch die Menschenmenge.

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Männer vom Mond

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Quelle: SZ

Dieses Foto ist Felicitas Timpe im Sommer 1951 vor einem Spielwarengeschäft gelungen. Das kleine Mädchen scheint nicht sehr beeindruckt zu sein von den zwei Astronauten, die für den Film "Endstation Mond" Werbung machen. Damals stand die Reise zum Mond noch in den Sternen. Der US-amerikanische Film macht diese Vision zum Thema genauso wie den Kalten Krieg

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Attrappe zum Staunen

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Quelle: SZ

Bereits Anfang der 1930er Jahre begann man, die Bevölkerung mit dem Gedanken an einen nächsten Krieg vertraut zu machen. Dazu wurde etwa der Reichsluftschutzbund gegründet, und man führte Luftschutzübungen durch. Laut der Münchner Stadtchronik wurden Tausende Papierbomben abgeworfen. Diese Attrappe am Holzkirchner Bahnhof war Motiv von Heinrich Hoffmann.

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Ei auf Rädern

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Quelle: SZ

Vielleicht täten München Autos in der Größe einer Isetta gut. Sie nähmen jedenfalls nicht so viel Raum ein wie die SUV. Der Zeichner Reiner Zimnik erfüllte sich mit diesem Minigefährt in den 1950er Jahren den Traum vom eigenen Auto. Zimnik war zu dieser Zeit sehr bekannt, er erhielt 1958 den Literaturpreis der Stadt. Hier springt er Georg Fruhstorfer vor die Linse.

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Vorsprung am Fels

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Quelle: SZ

Weshalb diese Felsformation die "Steinerne Agnes" heißt, ist nicht geklärt. Die Leute im Lattengebirge in den Berchtesgadener Alpen haben mehrere Erklärungen dafür. Einer Sage nach könnte sich der Name auf eine Sennerin beziehen, die dort versteinert wurde, um sie vor dem Teufel zu schützen. Wie auch immer. Dieser Fels will erklommen werden, was 1929 zum ersten Mal gelang. Ein wenig später stand Josef Beierl dort oben. Wann genau und wer ihn dabei fotografierte - auch das ist unbekannt.

© SZ vom 6.3.2020/bica
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