Bauma Von einer Ein-Mann-Idee zu einer gigantischen Messe

Heftig umstritten war der Umzug der Bauma auf die Theresienwiese, wo die Messe von 1969 bis 1973 im Zwei-Jahres-Turnus stattfand. Schon damals dominierten gigantische Baumaschinen das Bild.

(Foto: SZ Photo)

Die Historie der Bauma erzählt Münchner Stadt- und Wirtschaftsgeschichte. Es ist eine Erfolgsstory, die sich bis heute ungebremst fortsetzt.

Von René Hofmann

Helmut Kohl vergaß das Wichtigste. Der damalige Kanzler hatte ein zwölfseitiges Redemanuskript vorbereitet, einmal in Fahrt, schoss er aber weit darüber hinaus. Von den Schwierigkeiten der Wiedervereinigung kam Kohl zur Stabilität der Deutschen Mark und dem - so notierten es die Chronisten damals - "Asylantenproblem".

Seine Redelust war nicht zu stoppen, selbst nicht von der Aussicht auf die in dem festlich geschmückten Bierzelt auf der Theresienwiese bereitgestellten Leckereien wie Süßwasserfischsülze und kross gebratene Bauernente. Mehr als eine Stunde lang redete ...

Wirtschaft in München Auf der Bauma entscheidet sich die Zukunft der Unternehmen

Messe

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Susanne Naumann organisiert für die Firma Zeppelin einen 12 000 Quadratmeter großen Messestand auf der Bauma. Weil dort lukrative Geschäfte gemacht werden, betreiben die Firmen einen enormen Aufwand.   Von Pia Ratzesberger