Bar im GlockenbachviertelSo sieht es im "Trisoux" aus

Eine Welle aus Holzstäben, sorgfältig kreierte Drinks und hippe Gäste: Impressionen aus der Bar in der Müllerstraße.

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Florian Peljak

Was als erstes auffällt, wenn man das "Trisoux" betritt, ist die Decke. Eine Welle aus Holzstäben ist in der Bar in der Müllerstraße verbaut, 3,5 Kilometer wären die Stäbe lang, wenn man sie aneinanderlegen würde.

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Zwei Wände sind mit Moos begrünt, auf den Tischen stehen frische Blumen, und auch sonst kümmert man sich um die Details.

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Bei den Drinks zum Beispiel. Deren Komposition ist genauso ausgefeilt wie die Namen, und die Barkeeper fallen durch ausgesuchte Freundlichkeit auf.

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Früher war hier der "Bau", eine der bekanntesten Schwulenbars der Stadt. Von denen gibt es immer weniger, gerade in der Müllerstraße, die mal der Mittelpunkt der Szene war. Fenster und Tür waren hier einmal abgeklebt und mit Regenbogenfahnen dekoriert.

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Nun verteilt sich das Publikum auf zwei Räume oben, es sind viele Männer mit Man Bun und Frauen mit auffälligen Brillen darunter. Unten, wo einst der Darkroom war, gibt es eine zweite Bar - und ein Glory Hole in der Tür. Sonst erinnert im "Trisoux" wenig an die "Bau"-Vergangenheit.

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