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Bar Cucurucu:Eine Biergarten-Bar fürs Bahnhofsviertel

Cucurucu Bar

Hinter der Bar im Cucurucu leuchtet eine Installation von Matthias Singer.

(Foto: Martin Moser)

Das Café Kosmos hat einen neuen Nachbarn: Das Cucurucu hat neben guter Musik und ordentlichen Drinks sogar noch eine Terrasse.

Viel Holz, viel Grün, viel Liebe. Wer in Münchens neuester Bar vorbeischaut und weiß, wie der Laden vorher aussah, staunt erstmal. Statt schwarzer Böden, dunkelgrauer Wände und prollig angehauchter Attitüde gibt es jetzt stilvolle Einrichtung und unaufgeregte Atmosphäre. Das komplizierteste an dem Laden ist wohl der Name: Cucurucu heißt die Bar, die in Nachbarschaft zum alteingesessenen Café Kosmos im Bahnhofsviertel eröffnet hat und ein ähnliches Publikum anziehen dürfte.

Eine geschwungene Treppe führt von der Eingangstür ein paar Stufen hinauf, zu den beiden Räumen der Bar. Hinter dem Tresen leuchtet eine kunstvolle Installation an der Wand. Der alte Holzboden wurde freigelegt, die Wände in goldgelb und grün gestrichen, es gibt gemütliche Sitznischen an kleinen Tischen. Die Möbel wurden in Zusammenarbeit mit einem Giesinger Schmied zum Teil eigens für das Cucurucu angefertigt, sogar die Wände der Toilette sind dank Dschungelmuster schön anzusehen. Hinter dem Tresen stehen derzeit noch die beiden Männer, die hinter all den kleinen Ideen stecken: Tobias Tzschaschel und Peter Pazmandi.

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So sieht es im Cucurucu aus

Zwei Monate lang haben sie zusammen mit Freunden und Bekannten gewerkelt, um das Cucurucu in den jetzigen Zustand zu bringen. Die beiden organisieren auch die "Hauskonzerte" in München, Auftritte von Musikern an oft außergewöhnlichen Orten. Dass ihnen gute Musik wichtig ist, beweisen sie auch in ihrer Bar. An normalen Abenden werden Schallplatten aufgelegt, für manche Nächte gibt es ein eigenes DJ-Pult und für die besonderen Momente sollen Bands sorgen, die in dem kleinen Hauptraum auftreten. Da es in direkter Umgebung keine Nachbarn gibt, dürfte das ziemlich stressfrei ablaufen.

Ohne Chichi kommt übrigens auch die Karte aus. Es gibt Augustiner und Tannenzäpfle (0,33 Liter für 2,70 bzw. 3,20 Euro), Wein "von Tobis Tante" (0,2 für 4,20) und eine Auswahl an klassischen Drinks (ab 7,50). Für den kleinen Hunger gibt es Oliven, Manchego-Käse oder Brot und Olivenöl. Bald wollen die beiden auch Kuchen anbieten, das Cucurucu soll auch irgendwann nachmittags geöffnet haben.

Auf der großen Holzterrasse vor der Bar kann man es sich aber schon jetzt bequem machen. 70 Plätze gibt es unter den großen Ahornbäumen, drumherum schirmen Pflanzen die Gäste ein bisschen vom Straßenlärm ab. Fühlt sich fast ein bisschen nach Biergarten-Bar an, ganz nah am Hauptbahnhof.

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