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Bar Corso:Überraschende Kombinationen

Gemütliches Skihüttenflair gepaart mit alternativem Großstadtschick. In der Bar Corso wird mit Einfallsreichtum und regionalen Zutaten gekocht.

Auf den ersten Blick sieht das Corso aus wie die typische Glockenbach-Tagesbar: Urbanes Ausgehpublikum schart sich um kleine Tischchen und trinkt Latte Macchiato, Bio-Wein oder Fassbier vom Tegernsee. Es ist die im Viertel beliebte alternativ-schicke Gemütlichkeit: Das Corso sieht aus, als hätte man eine Skihütte aus den Dolomiten mitten in die Großstadt verpflanzt.

Geradliniger Purismus, hochwertige Küche: die Bar Corso.

(Foto: Foto: Catherina Hess)

Der Purismus verputzter Kalkwände, geradliniger Designerstücke und roter Lederbezüge kontrastiert mit der Wärme 300 Jahre alter Eichenbalken aus einer Burg in Südtirol. Die Theke ist mit einer verbeulten Aluminiumfront verkleidet, die an die alten Milchkannen von Bergbauern erinnern soll. Aber der Clou des Corso ist sein weiter hinten in den verschachtelten Räumen liegender Restaurantbereich.

Küchenchef Frieder Vorpahl setzt auf eine übersichtliche, ständig wechselnde Tageskarte mit hochwertigen Gerichten aus möglichst regionalen Zutaten, die ohne Schnickschnack auskommen, aber ihren Preis haben. Vorspeisen wie Apfel-Kohlrabi-Salat mit Ziegenfrischkäse gibt es für ungefähr acht Euro, Hauptgänge wie Kalbsrückensteak mit Kastanien-Sellerie-Püree oder Thunfischsteaks für 15 bis 18 Euro.

Montags bis freitags sind Mittagsmenüs mit Hauptgerichten, Suppe oder Salat für 6,50 Euro im Angebot. Als Aperitif empfehlen sich ,,Homemade Infusions'' von Barchef Andreas Kunze, für die er Kräuter und Früchte in Alkohol einlegt, um etwa Blaubeer-Gin oder Mango-Gimlets mit Basilikum zu mixen. Es sind solche überraschenden Kombinationen, mit denen das Corso besticht.

Bar Corso, Müllerstraße 51, Telefon: 24 21 61 15. www.barcorso.de. Geöffnet Montag bis Samstag von 10 bis 1 Uhr, Sonntag von 10 bis 22 Uhr.

Bar Corso

Puristisch und szenig