Fotoausstellung:Wie die Bahn-Achse sich verändert hat

Fotoausstellung: Gleise, Gleise, Gleise - und doch weniger als früher: die Einfallschneise des Hauptbahnhofs, fotografiert vom neuen Arnulfsteg aus.

Gleise, Gleise, Gleise - und doch weniger als früher: die Einfallschneise des Hauptbahnhofs, fotografiert vom neuen Arnulfsteg aus.

(Foto: Florian Peljak)

Ambitioniertes Fotoprojekt zieht ein Resümee der Umgestaltung zwischen dem Hauptbahnhof und Pasing. 20 Jahre nach dem Beginn ist die Transformation des bunten Sammelsuriums von Anlagen und Ödland weit fortgeschritten.

So viel Veränderung gab es noch selten in der Stadt: Im Jahr 2002 begann der große Gleis-Umbau zwischen Pasing und der Innenstadt. Wie diese Umstrukturierung abgelaufen ist und wie sie die Stadt verändert hat, verdeutlicht nun das Fotoprojekt "Achse im Wandel: Hauptbahnhof - Laim - Pasing 2002 bis 2022", das 20 Jahre lang lief. Die Ausstellung in der Pasinger Fabrik, August-Exter-Straße 1, wird am Donnerstag von Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD) eröffnet.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Alfred Braun, Anne Menke Schwinghammer, Martin Reindl, Verena Reindl, Werner Resch, Wolfgang Schmitz, Detlev Schünke, Josef Stöger und Reinhold Wilke. Sie ist bis zum 29. Januar 2023 jeweils Dienstag bis Sonntag von 16 bis 20 Uhr geöffnet. Die Arbeiten zeigen, wie ein Sammelsurium aus Gleisanlagen, Schrebergärten, Industrieanlagen, Schrotthändlern, Heizkraftwerken und Ödland transformiert wurde zu Wohnquartieren, Bürotürmen, Grün- und Freizeitanlagen, Einkaufszentren und Veranstaltungshallen. Sukzessive sind Wohnquartiere für etwa 17 200 Menschen sowie 21 300 Arbeitsplätze entstanden. Architektonische Landmarken wie Hackerbrücke, Heizkraftwerk oder der Pasinger Bürklein-Bahnhof sind geblieben, wirken aber in ihrem neuen Umfeld, das bevorzugt in die Höhe gewachsen ist, wie geschrumpfte Relikte.

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