SZ-VeranstaltungDiskussion über die Deutsche Bahn

Lesezeit: 1 Min.

Die Vorstandsvorsitzende der DB, Evelyn Palla, steht hier im Familienbereich eines Zugabteils. Ihre Aussage, es werde „erstmal nicht besser“ mit den Bahn-Problemen, ist Ausgangspunkt eines SZ-Abends.
Die Vorstandsvorsitzende der DB, Evelyn Palla, steht hier im Familienbereich eines Zugabteils. Ihre Aussage, es werde „erstmal nicht besser“ mit den Bahn-Problemen, ist Ausgangspunkt eines SZ-Abends. Christoph Soeder/dpa

Einen Abend lang spricht die SZ-Redaktion live mit Experten und Lesern über die Prognosen für eines der zentralen Aufreger-Themen der Republik: die Deutsche Bahn. Wie man sich anmelden kann.

Von Susanne Hermanski

Züge haben keine Schleudersitze. Eigentlich. Denkt man an Führungsjobs bei der Deutschen Bahn, könnte man meinen, das sei anders. Die neue DB-Chefin, Evelyn Palla, im Amt seit Oktober 2025, wagte im SZ-Interview dennoch offene Worte: „Es wird erst mal nicht besser, so ehrlich müssen wir sein.“ Warum das so ist, darüber wird die Redaktion nun mit Experten und SZ-Lesern einen Abend lang diskutieren. Was läuft schief? Was kann Deutschland von anderen Ländern lernen? Das sind zentrale Fragen beim Ausloten des Ist-Zustands und der Prognosen für die Bahn.

Die Süddeutsche Zeitung hat dafür zwei Fachmänner eingeladen. Philipp Nagl und Christian Kern. Nagl ist Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO AG. Dieses Tochterunternehmen der Bahn ist für die Eisenbahn-Infrastruktur zuständig. Der Name „InfraGO“ steht dabei für „gemeinwohlorientiert“, was gemäß Regierungswillen den Fokus auf öffentliche Interessen wie Verkehrsverlagerung auf die Schiene und die Resilienz der Infrastruktur unterstreichen soll. Kern ist Geschäftsführer der Lok-Leasingfirma Ell-Group mit Sitz in Wien. Zudem ist er Ex-Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Bundesbahnen und ehemaliger Bundeskanzler von Österreich.

Remake-Begeisterung hält an
:Grünes Licht für weiteren Pumuckl-Kinofilm

Auf Marcus H. Rosenmüllers Hit von 2025 soll „Pumuckl und das große Fest“ folgen. Worum geht’s in der neuen Kinokomödie, warum will der Kobold „im Bauch verschmetterlingt werden“, und wer führt Regie? Was bisher bekannt ist.

Von Bernhard Blöchl

SZ-Redakteurin Vivien Timmler ist Korrespondentin in der Berliner Parlamentsredaktion. Sie berichtet von der Hauptstadt aus über die Deutsche Bahn sowie die Verkehrs- und Digitalpolitik. Im Gespräch mit Moderatorin Laura Terberl, der Ressortleiterin des Audio & Video-Teams der SZ, wird sie Einblicke in ihre journalistische Arbeit geben. So schildert sie etwa, wie man recherchiert und woher Insider-Informationen kommen können.

Und weil die 140 Millionen Menschen, die jedes Jahr mit der DB unterwegs sind, ein gerütteltes Maß an Humor brauchen, um deren Pannen, Pech und Pleiten wegzustecken, hat die SZ auch dazu eine Expertin geladen: Lara Ermer, 2025 ausgezeichnet mit dem Bayerischen Kabarettpreis, wird skurrile Bahn-Storys auf die Bühne bringen, die sie sowie SZ-Leserinnen und SZ-Leser erlebt haben.

„Abenteuer Deutsche Bahn“ in der Reihe „SZ Live“ findet statt am   Mittwoch, 11. Februar 2026, 19 bis 21 Uhr, München, Werk 7, Speicherstraße 22. Tickets gibt es hier.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Ánh Nguyen im Porträt
:„Die Kunstwelt wird nach wie vor von Männern dominiert“

Mit drei Jahren kam Ánh Nguyen aus Vietnam nach Deutschland, lebte zehn Jahre im Asylbewerberheim. Heute ist sie eine der innovativsten Kuratorinnen Münchens – doch die Kunstwelt nimmt sie kaum wahr. Woran liegt das?

SZ PlusVon Michael Bremmer

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: